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Immobilien sind keine Sicherheit mehr bei der Kreditvergabe

Senioren mit Wohneigentum sind besonders betroffen von der neuen Wohnimmobilienkreditrichtlinie in Deutschland. Die Immobilie ist nicht mehr als Sicherheit bei einem Kreditantrag vorrangig, das Einkommen spielt ab sofort eine größere Rolle. Rentner besitzen oft nur Eigentum und kaum Vermögen. Größere Umbauarbeiten am Eigentum werden damit sehr schwierig, da Gelder fehlen. Laut einer Studie der Deutschen Leibrenten AG in Zusammenarbeit mit dem Institut für Versicherungswissenschaften der Universität Köln können ein Drittel aller Rentner nicht auf Erspartes zurückgreifen. 

Eine umgekehrte Hypothek bringt damit auch keine Liquidität mehr einher. Kreditvergaben werden damit erschwert. „Seit diesem Frühsommer sind immobilienbezogene Kredite an Senioren noch schwieriger geworden. Das gilt selbst dann, wenn das Haus oder die Wohnung bereits abbezahlt ist und der Wert der Immobilie die gewünschte Kredithöhe weit übersteigt“, sagt Friedrich Thiele, Vorstand der Deutschen Leibrenten AG.

Neun von zehn Rentnern möchten dennoch ihre gewohnte Umgebung nicht verlassen und sind gegen einen Verkauf ihres Eigentums.

Eine Möglichkeit verfügbares Einkommen aus seiner Immobilie zu gewinnen, ohne ausziehen zu müssen, ist ein Leibrentenvertrag. Das bedeutet, dass die Immobilie verkauft wird und der Renter dafür eine monatliche Rente erhält. Und das bei einem lebenslangem mietfreiem Wohnrecht. Der Käufer hält die Immobilie instand. Grundlegend muss geklärt werden wieviel die Immobilie we

I-vista  / pixelio.de

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rt ist. Die Mindestlaufzeit sorgt für eine Rentenzahlung, die auch darüber hinaus geht und vererbt werden kann. Die Leibrente ist besonders für Menschen ab 70 Jahren geeignet.Die Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG bietet Senioren die Möglichkeit, ihre Immobilie zu verkaufen. Weitere Informationen sind unter www.deutsche-leibrenten.de zu lesen. (Redaktion)

 

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