Startseite Finanzen Wirtschaftskrise 2020: welche Maßnahmen Privatanleger nun ergreifen sollten

Wirtschaftskrise 2020: welche Maßnahmen Privatanleger nun ergreifen sollten

von wirtschaftstelegraph

Viele Menschen sind mit der derzeitigen Situation verständlicherweise überfordert. Noch niemand hat sich bislang in solch einer umfassenden Extremsituation befunden. Negativnachrichten prasseln auf uns herein und die Weltmärkte scheinen ins Bodenlose zu stürzen.

Es ist höchste Zeit, sich mit verschiedenen Finanzthemen zu beschäftigen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Michael Ernst, CEO der Ernst & Kollegen Wirtschaftskanzlei GmbH, analysiert in diesem Artikel die wichtigsten Maßnahmen, welche sofort getroffen werden sollten, um das eigene Vermögen zu schützen – auch mit Blick auf die Zukunft.

Die unmittelbaren Folgen der Krise

Die ersten Auswirkungen dieser Ausnahmesituation sind bereits erkennbar. Die meisten Unternehmen haben bereits jetzt Probleme mit ihrer Liquidität und müssen teilweise vom Staat unterstützt werden. Das heißt für den Privatanleger, dass die Zinsen und damit einhergehend die Rendite in klassischen Spar- und Versicherungsprodukten noch geringer ausfallen. Anleihen- und Aktienprodukte haben in den letzten Wochen bereits einen massiven Wertverlust erleiden müssen und niemand weiß, wann dieser Prozess sein Ende findet.

Die Panik an den verschiedenen Märkten scheint noch nicht vorbei zu sein. Zusätzlich droht ein starker Anstieg der Arbeitslosigkeit, der sich wiederum negativ auf den Konsum und damit auf die Bilanzen der Unternehmen auswirkt. Das wird natürlich auch davon abhängen, wie lange Covid-19 noch eine Gefahr darstellt.

Es ist also höchste Zeit, das eigene Portfolio zu überdenken. Im Folgenden wird, anhand des 4-Phasen-Konzeptes, erklärt, wie Sofortmaßnahmen aussehen können und was Sie tun müssen, um Ihre finanzielle Lage auf Dauer nachhaltig zu verbessern.

Michael Ernst: „Liquidität durch Bargeld“

Neben dem Virus gilt die größte Angst vieler Menschen dem Zugriff auf das eigene Geld, sofern überhaupt noch vorhanden. Eine weitere Bankenkrise scheint nur eine Frage der Zeit, angesichts der derzeitigen Umstände.

Es empfiehlt sich immer – egal, wie es um die Wirtschaft bestellt ist –, eine gewisse Summe an Bargeld im persönlichen Zugriffsbereich vorrätig zu halten. Damit sollten drei bis sechs Monate überbrückt werden können. Wie hoch der Betrag dann tatsächlich ist, hängt von den individuellen Bedürfnissen und Voraussetzungen ab. In jedem Fall halten Menschen oft zu wenig Bargeld bereit, um auf Extremsituationen entsprechend reagieren zu können. Flexibilität ist ein sehr wichtiger Wert, wenn turbulente Zeiten anbrechen.

Vermögensaufbau

Ein wichtiger Schritt, der sehr gerne vergessen wird beim Vermögensaufbau, ist das Einsparen oder Optimieren von Ausgaben. Es werden oftmals Versicherungsprodukte bespart, die völlig überflüssig sind oder nicht mehr den optimalen Schutz bieten. Die derzeitige Situation ist der perfekte Anlass, diese Versicherungen von einem Profi überprüfen zu lassen, da das Einsparpotenzial oftmals mehrere hundert Euro im Jahr ausmachen kann. Geld, welches nicht ausgegeben wird, kann zur Absicherung der eigenen Lebenssituation dienen oder langfristig zum Vermögensaufbau beitragen. Zahllose Menschen verschwenden hierbei viel Geld und vernachlässigen dabei oftmals das Wichtigste: den Versicherungsschutz ihrer eigenen Gesundheit. Denn ohne Gesundheit ist alles nichts.

Kontinuität und Werterhalt als oberstes Gut

Es sollte alles dafür getan werden, um das eigene Vermögen so marktunabhängig wie möglich zu veranlagen. Eine jahrtausendalte Investmentstrategie ist die 3-Speichen-Regel. Diese umfasst eine Reihe von verschiedenen Investmentvehikeln, die dazu beitragen, dass Anleger gut schlafen können, weil die Vermögensbildung so gut wie unabhängig von den Aktien- und Anleihemärkten geschieht.

Das oberste Ziel in der Finanzanlage sollte Kontinuität und Werterhalt sein. Dies kann am besten über verschiedene Sachwerte ermöglicht werden – und zwar nicht nur in Zeiten, in denen sich Geldwerte über Nacht in Luft auflösen.

Positiver Cashflow

Dieser Schritt sorgt dafür, dass mehr Liquidität verfügbar ist, ein Gut, das immer dann geschätzt wird, wenn es nicht mehr vorhanden ist. Investiert wird in Bereiche, die sofort ein passives Einkommen lukrieren und so positiv zum Cashflow beitragen.

Diese Investments sorgen dafür, dass mehr Geld für das Zahlen von Rechnungen oder für die eigene Vermögensbildung lukriert wird. Auch hier wird alles darangesetzt, diese Renditen möglichst marktunabhängig zu generieren und somit Krisensituationen wie dieser entspannt entgegenzusehen.

Fazit

Die derzeitige Situation an den Weltmärkten und in unserer Gesellschaft lässt viele Menschen in eine Schockstarre verfallen. Teils widersprüchliche Meldungen in Bezug auf Investments tun ihr Übriges, um Anleger zu verunsichern.

Dennoch ist gerade jetzt die richtige Zeit, entsprechende Konsequenzen zu ziehen und das eigene Vermögen krisensicher zu machen. Dies geschieht vor allem durch eine Verlagerung der eigenen Investments, weg von Geldwerten wie Versicherungsprodukten und Co, hin zu einem Investment in verschiedene Sachwerte, die bewiesen haben, dass sie ihren Wert auch in Krisenzeiten behalten.

Autor Michael Ernst

Michael Ernst ist Vater, Unternehmer und Finanzexperte. Am meisten zeichnen ihn seine Sorgfalt sowie ethischen und moralischen Werte aus, durch die er für seine Kunden und Mandanten beste Ergebnisse im Vermögensaufbau schafft.

Nach einem Jahrzehnt Erfahrung in der Finanzdienstleistung gründete er im Jahr 2014 sein eigenes Unternehmen, das heute als die renommierte Ernst & Kollegen Wirtschaftskanzlei GmbH bekannt ist.

 

 

 

 

 

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