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Weniger Steuern bezahlen, mehr Gutes tun

von wirtschaftstelegraph
Marc Schippke

Das Thema der Steueroptimierung stößt in der breiten Gesellschaft auf wenig Gegenliebe. Das ist verständlich, denn tagaus tagein werden wir von Medienberichten bombardiert, welche Steuerhinterziehung mit Steueroptimierung gleichsetzen. Wir hören von raffgierigen Reichen oder komplexen Unternehmensstrukturen, die als einziges Ziel haben, noch schneller reich zu werden.

In diesem Artikel wird Marc Schippke, Gründer und CEO der Schippke Wirtschaftsberatung AG, mit diesen Mythen aufräumen und zeigen, weshalb es gesamtgesellschaftlich durchaus sinnvoll sein kann, den eigenen Steuersatz auf bis zu 0% zu senken.

Weshalb Steueroptimierung einen schlechten Ruf besitzt

Der Grund ist, dass Steueroptimierung oftmals mit Steuerhinterziehung gleichgesetzt wird. Einzelne Personen oder Unternehmen “entziehen” der Allgemeinheit Kapital, welches an anderer Stelle, also bei Infrastrukturprojekten oder Sozial- und Gesundheitssystemen, in weiterer Folge fehlt. Automatisch wird diesen Personen vorgeworfen, dass sie sich, auf Basis des Gemeinwohls, bereichern.

Ein weiterer Faktor ist wohl der Umstand, dass man selbst glaubt, dem Steuersystem und dem Finanzamt völlig ausgeliefert zu sein und selbst über überhaupt keine Steueroptimierungsmöglichkeiten zu verfügen. Dass beide Punkte nicht unbedingt der Realität entsprechen müssen, wird nach diesem Artikel wesentlich klarer.

Weshalb die eigene Steuerlast reduzieren?

Auch auf diese Frage gibt es eine Reihe von Antwortmöglichkeiten. In der täglichen Beratung der Schippke Wirtschaftsberatung AG ist es eher die Ausnahme, dass die persönliche Steueroptimierung einzig und allein der persönlichen Bereicherung dienen soll. Es geht vor allem darum, wieder Herr oder Frau des selbst erwirtschafteten Geldes zu werden und so ein Stück Selbstbestimmung retour zu bekommen. Ganz viele Unternehmer möchten nämlich sogar mehr für das Allgemeinwohl mit ihrem hart verdienten Geld unternehmen als die staatlichen Entscheider dies derzeit tun. Einzige Bedingung dafür sollte die persönliche Entscheidungsgewalt sein, in welche Bereiche man mit dem eigenen Geld investiert. Welche Abgabe würden Sie lieber leisten? 50% Abgabe von Ihrem Gewinn, ohne Einfluss auf die Verwendung der Zahlung zu haben oder 60% Abgabe vom Gewinn, aber gleichzeitig die Entscheidungsfreiheit zu erlangen, was mit dem Geld gemacht werden soll?

Jeder Fall ist individuell zu betrachten

Ein Patentrezept, wie man Steuern optimieren kann, gibt es nicht. Dies hat auch einen sehr einfachen Grund: Jeder Mensch ist anders. Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse, Wünsche, Ziele, Einstellungen, Glaubenssätze, Motive und Ausgangsbedingungen. Ein Klient möchte gerne den eigenen Wohnsitz ins Ausland verlagern, der andere möchte wiederum im DACH-Raum bleiben. Manche haben Immobilienbesitz, andere wiederum haben ihr gesamtes Vermögen im Unternehmen investiert. Diese Bedingungen haben natürlich auch auf eine professionelle Wirtschaftsberatung massive Auswirkungen. Kein Fall gleicht dem anderen, weshalb eine individuelle Betrachtungsweise und maßgeschneiderte Konzepte von Nöten sind, um einerseits völlig legal zu agieren und andererseits den Wünschen der Klienten entsprechend nachzukommen.

Kurz- und Langfristeffekte bedenken

Nicht jedes Modell entfaltet sofort seine volle Wirkung. Manche Strukturen sind stabiler und nachhaltiger, werfen aber erst nach einiger Zeit finanzielle Vorteile ab. Eines ist jedoch gewiss: Kurzfristdenken führt langfristig selten zum Ziel. Die Aufgabe einer professionellen Wirtschaftsberatung ist es daher, das Fundament, auf dem die Klienten ihre Entscheidungen treffen, möglichst bombensicher aufzubereiten. Dazu benötigt man einen Fundus an Praxiserfahrungen, um möglichen Fallstricken auszuweichen, auf der anderen Seite muss Wissen vorhanden sein, welche Modelle langfristig auch wirklich funktionieren und die gewünschten Effekte erzielen. Dieses fehlende Wissen ist übrigens auch der Grund dafür, weshalb der eigene Steuerberater gerne die Finger von solchen komplexen Modellen lässt.

Nur Briefkastenfirmen schaffen Steuervorteile

Einer der größten Mythen in diesem Themenkomplex der Steueroptimierung ist der von der dubiosen Briefkastenfirma in einem entlegenen Steuerparadies. Auf der einen Seite muss man hier wirklich vorsichtig sein, da solche Strukturen früher oder später das Interesse des Fiskus auf sich lenken und auf der anderen Seite sind solche Konstruktionen gar nicht notwendig, da der DACH-Raum wunderbare Möglichkeiten bietet, das eigene Vermögen steuerlich schonend zu verwalten und zu vermehren.

Exemplarisch können an dieser Stelle Genossenschaften, Stiftungen und Wirtschaftsvereine genannt werden, die wunderbare Optionen darstellen, um das eigene Vermögen optimal zu verwalten. Eine Briefkastenfirma ist somit gar nicht mehr nötig, denn diese Steuermodelle sorgen dafür, dass im Idealfall sogar komplett steuerfrei Ihrem Herzenswunsch folgen können.

Das deutsche Steuerrecht reicht völlig

Viel zu selten machen sich Menschen Gedanken über das persönliche Steuereinsparpotenzial. Sie sind der festen Meinung, dass dies nur für Superreiche eine ernsthafte Möglichkeit darstellt. Dem ist jedoch nicht so, da die Erfahrung der Schippke Wirtschaftsberatung AG zeigt, dass es bereits ab 20.000 Euro Gewinn im Jahr Sinn machen kann, solche Modelle umzusetzen.

Wie bereits beschrieben, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie dies umzusetzen ist.

Mit einer gemeinnützigen oder (unternehmensverbundenen) privaten Stiftung können Sie in Deutschland Ihr Leben leben, ohne ins Ausland umziehen zu müssen. Gleichzeitig wird durch dieses Modell Ihr Vermögen vor Enteignung oder der ungerechten Erbschaftssteuer geschützt. Bei einem Verkauf des eigenen Unternehmens zahlen Sie nicht bis zu 42 %, sondern nur mehr 0,75 % an Steuern. Eine mehr als interessante Option, die es durchzudenken gilt.

Fazit von Marc Schippke

Etliche Wege führen nach Rom oder nach Österreich. Denn die kleine Alpenrepublik hat ein steuerschonendes Organschaftsmodell, um die Einkommensteuer dauerhaft auf 0 % abzusenken. Grundlagen hierfür sind das Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Zypern und Österreich. Das ist nur eine weitere Möglichkeit von hunderten.

In jedem Fall benötigen Sie für die Umsetzung einen professionellen Partner an die Hand, der über den Tellerrand Ihres jetzigen Steuerberaters hinaus blickt und Ihnen Optionen an die Hand gibt, welche Sie Ihren Träumen näher bringt.

Marc Schippke ist CEO und Geschäftsführer der Schippke Wirtschaftsberatung AG. Zusammen mit einem ausgewiesenen Expertenpool sorgt er dafür, dass seine Mandanten ihre Steuern optimieren, sich internationalisieren und gemeinwohlorientiert wirtschaften. beratung@sparesteuern.com

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