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Smalltalk oder doch „Bigtalk“?

von wirtschaftstelegraph
Petra Bork  / pixelio.de

Petra Bork / pixelio.de

Laut Wikipedia sei Smalltalk eine beiläufige Konversation ohne Tiefgang. So nebensächlich wie das klingt, könnte man meinen, dass dem Smalltalk keine besondere Bedeutung in unserem Alltag zukomme. Doch ist der Wert des Smalltalks nicht doch ein wenig unterschätzt? Ist der Smalltalk nicht gerade in der Businesswelt der „Bigtalk“?

 

 

Die 8 besten Tipps für den richtigen Smalltalk

  1. Mit dem Smalltalk sollte man am besten selber starten. Wer als erster spricht, bestimmt auch das Thema und hat das Gespräch so besser unter Kontrolle.
  2. Vermeide Themen wie: Religion, Politik, persönliche Probleme, der neueste Tratsch über einen Kollegen, persönliche Finanzen
  3. Diese Themen eignen sich besonders gut: Der Ort an dem man sich befindet, der Anlass oder die Situation weshalb beide Gesprächspartner zusammengekommen sind, Gemeinsamkeiten. Wenn gar nichts geht das Wetter oder der kommende Urlaub oder Hobbies oder das letzte Fußballspiel.
  4. Man darf niemals in Floskeln sprechen. Das wirkt unecht und unpersönlich und kann das Gespräch zu einem abrupten Ende führen. Außerdem wirkt gekünsteltes Reden sehr unsympathisch – dies könnte zu Schwierigkeiten bei folgenden Verhandlungen mit dem Gesprächspartner führen.
  5. Wichtig ist dem Gegenüber genau zuzuhören und ihn oder sie aussprechen zu lassen. Zuhören ist sogar noch wichtiger als sprechen, denn damit suggeriert man Interesse. Und Interesse vermittelt Sympathie.
  6. Eine weitere Kunst des Smalltalks ist die offene Fragestellung. Mit offenen Fragen vermeidet man kurze Antworten beim Gesprächspartner wie Nein oder Ja. Somit wirkt das Gespräch flüssiger und bricht nicht nach kurzer Zeit ab.
  7. Auch hier heißt es wie so oft im Leben „Übung macht den Meister“. Auch ein Smalltalk muss studiert werden und wird von Mal zu Mal immer flüssiger und besser.
  8. Ein sehr wichtiger Aspekt beim Smalltalk ist außerdem das Selbstbewusstsein eines Menschen. Je selbstbewusster man ist, desto authentischer und ehrlicher wirkt man.

Fazit: Der Smalltalk darf weder unterschätzt noch überbewertet werden. Er ist gut geeignet, um Kontakte zu knüpfen und beruflich zu netzwerken. Er kann hier und da mal als Türöffner fungieren, da durch einen guten Smalltalk das Vertrauen einer Person gewonnen werden kann. Allerdings ist ein Smalltalk nicht unbedingt der Karrierebooster und darf auch nicht als solcher gesehen werden. Dazu zählen noch sehr viele weitere Faktoren.

(Redaktion)

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