Startseite Handel Deutscher Online-Handel und die Pandemie – Jeder Fünfte testet neue Online-Shops

Deutscher Online-Handel und die Pandemie – Jeder Fünfte testet neue Online-Shops

von fweis

ChannelAdvisor Corporation (NYSE: ECOM), ein führender Anbieter von Cloud-basierten E-Commerce-Lösungen zur globalen Absatzsteigerung für Markenhersteller und Händler, hat eine Studie über den Einfluss der Corona-Virus-Pandemie auf das Einkaufsverhalten der Deutschen vorgestellt. Dafür befragte das Marktforschungsinstitut Dynata im Auftrag von ChannelAdvisor im Mai 2020 1.044 Deutsche zu ihrem Online-Shoppingverhalten.

Die Studie liefert einen aktuellen Einblick in die jüngsten Online-Shoppingtrends. So zeigt die Studie, dass

während des Lockdowns 40 % der Verbraucher vermehrt im Internet kauften. 54 % änderten ihr Einkaufsverhalten dagegen nicht. Dabei waren es unter den Männern ebenso viele wie bei den Frauen.
57 % der 18- bis 25-Jährigen und immerhin noch fast jeder Fünfte (24%) bei den 56- bis 65-Jährigen deckten von März bis Mai ihren Bedarf stärker über den Online-Handel.
20 % kauften dabei von Händlern, bei denen sie bisher noch nie eingekauft hatten.
Das Ergebnis der Studie zeigt: Im E-Commerce hinterlässt Corona deutliche Spuren. 25 Prozent der Studienteilnehmer beabsichtigen, auch langfristig mehr im Internet einzukaufen. Besonders ausgeprägt ist der Trend bei den 18- bis 25-Jährigen. 41 % gaben an, weiterhin mehr im Web shoppen zu wollen. Bei den Konsumenten über 55 will noch jeder Zehnte in Zukunft verstärkt Geld im Internet ausgeben.

Hohe Online-Nachfrage in vielen Sparten
Geschlossene Geschäfte und viel Zeit zuhause mit eingeschränkten sozialen Kontakten gaben vielen Gelegenheit, im Internet nach neuen Produkten zu stöbern. Dabei standen zu Beginn Artikel des täglichen Bedarfs im Fokus – 33 % kauften Medizin- sowie Beauty- und Kosmetikprodukte online. Höher im Kurs standen nur noch Bücher und Hobbybedarf mit 39 %. Nachdem sich die Verbraucher in die Situation eingefunden hatten, verlagerten sich die Prioritäten und Mode sowie Elektronik rückten stärker in den Fokus: 22 % wollten sich neu einkleiden und 21 % neue Computer und andere Elektronik anschaffen. Immer noch 27 % planten sich kurzfristig mehr Bücher und Produkte für Freizeit und Hobby zuzulegen. Lässt man den Einkauf von Lebensmitteln außen vor, so gaben zwischen März und Mai die Männer das meiste Geld aus: Fast jeder Vierte (22 %) kaufte in dieser Zeit für über 200 Euro pro Person ein.

Online gewinnt an Vertrauen
Der E-Commerce hat von der Krise nachweislich profitiert: 21 % der deutschen Verbraucher haben jetzt mehr Vertrauen ins Online-Shopping als zuvor. Dabei ist der Zuwachs bei den Männern mit 24 % etwas ausgeprägter als bei den weiblichen Shoppern mit einem Plus von 18 %. 21 % der Studienteilnehmer berichteten, dass sie zwischen März und Mai Artikel bestellt hätten, die sie zuvor noch nicht online eingekauft hatten. Der Grund dafür liegt sicherlich in den umfassenden Ladenschließungen.

Vladi Shlesman, EMEA Managing Director bei ChannelAdvisor erklärt: „Durch die überall gültigen Hygienemaßnahmen hat sich das Einkaufserlebnis im stationären Handel spürbar verändert – und das auf nicht absehbare Zeit. Für Markenhersteller genauso wie für den Handel ist der Online-Kanal daher mehr als nur ein Rettungsanker. Das gestiegene Vertrauen in das Einkaufen im Internet kann ihnen neue Kunden bescheren – quer durch alle Altersklassen. Marken haben jetzt die Chance, sich mit entsprechend gutem Online-Service langfristig einen neuen Kundenkreis zu erschließen.“

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