Startseite Wirtschaft Auf 53 % der Getreideanbaufläche steht 2015 Winterweizen

Auf 53 % der Getreideanbaufläche steht 2015 Winterweizen

von wirtschaftstelegraph

Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Winterweizen bleibt mit einem Anteil von 53 Prozent an der gesamten Getreideanbaufläche auch im Jahr 2015 unangefochtener Spitzenreiter beim Getreide. Einer ersten Schätzung zufolge teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit, dass Landwirte in Deutschland zur Ernte 2015 auf 3,25 Millionen Hektar Winterweizen anbauen – was einem Plus von 3 Prozent zum Vorjahr entspricht.

Im Vergleich zu 2014 ist die Anbaufläche von Wintergerste auf 1,27 Millionen Hektar (+ 3 Prozent) gestiegen. Der Anbauumfang von Roggen (624 800 Hektar) und von Triticale (417 000 Hektar) bewegt sich hingegen auf Vorjahresniveau. Sommergetreide wurde auf 547 100 Hektar ausgesät, was einem Flächenzuwachs von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Jahr 2015 beläuft sich die gesamte Getreideanbaufläche voraussichtlich auf 6,11 Millionen Hektar.

Verglichen mit dem Vorjahr ging die Anbaufläche von Winterraps um 6 Prozent auf 1,3 Millionen Hektar zurück. Bei Zuckerrüben reduzierte sich die Fläche um ganze 15 Prozent auf 315 500 Hektar – was eine Auswirkung der überdurchschnittlichen Zuckerrübenernte im Jahr 2014 sein kann. Wegen der gut gefüllten Lager wurde der Produktionsumfang für 2015 reduziert Ersten Schätzungen zufolge verdoppelte sich die Anbaufläche von Erbsen zur Körnergewinnung von 41 700 Hektar im Jahr 2014 auf 84 100 Hektar im Jahr 2015. Eine ähnliche Steigerung wird für die Ackerbohnen erwartet. Der Anbau von Eiweißpflanzen wird mit der Umsetzung der Agrarreform der Europäischen Union ab 2015 stärker gefördert.

Alle Angaben zu den Anbauflächen zur Ernte 2015 beruhen auf den Mitteilungen einer begrenzten Anzahl von Ernte- und Betriebsberichterstattern in den Bundesländern von Mitte April 2015. Dadurch sind die Ergebnisse als vorläufige Anbautendenzen zu bewerten. Diese können sich von den Angaben der Bodennutzungshaupterhebung im Juli 2015 unterscheiden. (Redaktion)

 

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