<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Unternehmensberater Archive - WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</title>
	<atom:link href="https://wirtschaftstelegraph.de/tag/unternehmensberater/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://wirtschaftstelegraph.de/tag/unternehmensberater/</link>
	<description>Der Wirtschaftbote</description>
	<lastBuildDate>Tue, 05 Aug 2025 10:21:01 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://wirtschaftstelegraph.de/wp-content/uploads/2018/05/favi.png</url>
	<title>Unternehmensberater Archive - WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</title>
	<link>https://wirtschaftstelegraph.de/tag/unternehmensberater/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Unternehmensverkauf langfristig planen</title>
		<link>https://wirtschaftstelegraph.de/unternehmensverkauf-erfahrungswerte-aufgeschluesselt/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=unternehmensverkauf-erfahrungswerte-aufgeschluesselt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2025 10:17:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Top Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolgeregelung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensberater]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftstelegraph.de/?p=6355</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer ein Unternehmen verkauft oder auf andere Weise an einen Nachfolger übergibt, der legt nicht nur die Verantwortung in andere Hände, sondern auch die teilweise über Jahrzehnte gelebte Identität. Insbesondere inhabergeführte und Familienunternehmen stehen für bestimmte Werte, vielleicht sogar für eine lange Tradition, für eine Haltung – und damit für all das, was man eine Marke nennt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftstelegraph.de/unternehmensverkauf-erfahrungswerte-aufgeschluesselt/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=unternehmensverkauf-erfahrungswerte-aufgeschluesselt">Unternehmensverkauf langfristig planen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftstelegraph.de">WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</a>.</p>
<img src="https://www.statisto.de/webstatistiken/piwik.php?idsite=16&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Funternehmensverkauf-erfahrungswerte-aufgeschluesselt%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dunternehmensverkauf-erfahrungswerte-aufgeschluesselt&amp;action_name=Unternehmensverkauf+langfristig+planen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Unternehmensverkauf:</strong> Auch Unternehmer werden älter. Der demografische Wandel macht nicht Halt vor Unternehmen und deren Inhabern. Mehrere hunderttausend Betriebe suchen in den kommenden drei bis acht Jahren einen Nachfolger. Und auch aktuell nimmt die Zahl der Unternehmer zu, die ihr Unternehmen verkaufen möchten – oder müssen. Das Thema drängt, obwohl in der Politik aktuell eher andere Debatten dominieren – Fachkräftemangel, Digitalisierung und KI oder flexiblere Arbeitszeitmodelle. Nachfolge ist aber eine große Herausforderung. Denn: Jedes Unternehmen, das nicht übergeben wird, hinterlässt eine <span style="text-decoration: underline; color: #000080;"><strong><a style="color: #000080; text-decoration: underline;" href="https://www.mittelstand-nachrichten.de/unternehmerwissen/wo-es-an-nachfolge-mangelt-sterben-ganze-oekosysteme/" target="_blank" rel="noopener">Lücke in der sozialen Struktur einer Kommune</a></strong></span>, in der Lieferkette oder in den Bereichen Know-how und Innovation. Wo Nachfolger fehlen, leidet der Standort.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Die Zukunft im Blick behalten</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Die anderen genannten Aspekte spielen jedoch ebenso eine Rolle. Wo Fachkräfte und digitale Innovationen fehlen, sind Fortführungsprognosen und Geschäftsmodelle der Zukunft schwierig. Die verschiedenen Problematiken der deutschen Wirtschaft sind eng miteinander verflochten. Aufgabe sowohl der Politik als auch der wirtschaftlichen Akteure ist, die Substanz in den Unternehmen zu erhalten, und alles, was mit dieser Substanz zusammenhängt: soziale Verflechtungen, gewachsene Kunden- und Lieferantenbeziehungen, Wissen, Prozesse, <a href="https://www.business-echo.de/aktuell/firmenmeldungen/nachfolge-und-verkauf-planen/" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #000080;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Technologien und Werte</span></strong></span></a>, mithin alles, was ein Unternehmen und eine Marke ausmacht. „Erhalten“ darf aber nicht heißen abwarten. Verkauft werden kann ein Unternehmen nur, wenn es gesund ist. Dafür muss es auf Ballhöhe sein mit der Branche sowie der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklung. Gerade diejenigen, die demnächst einen Unternehmensverkauf planen, müssen sinnvoll investieren und optimieren.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das Motto, ich verkaufe ohnehin, soll sich der Nachfolger kümmern, funktioniert in den seltensten Fällen, auch deswegen, weil eine gute Nachfolge in der Regel rund fünf Jahre dauert. Wer ans Verkaufen denkt, sollte sich also frühzeitig an die Planung begeben.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Pre-Phase des Unternehmensverkaufs dauert rund drei Jahre</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Rund drei Jahre dauert es, die Braut zu schmücken. Dazu gehören unter anderem das Aufräumen und Digitalisieren von Prozessen, das Optimieren der Bilanz sowie die <span style="color: #000080;"><strong><span style="text-decoration: underline;"><a style="color: #000080; text-decoration: underline;" href="https://www.wirtschaftsfenster.de/wirtschaftsnachrichten/unternehmernachrichten-firmenmeldungen-mittelstand/starke-marke-mehr-ertrag/" target="_blank" rel="noopener">Wertsteigerung der Marke</a></span></strong></span> und des Unternehmenswertes. Auch den Themen Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Integration muss sich der Noch-Inhaber widmen, denn ein potenzieller Käufer erwirbt nicht nur Maschinen, Werkzeuge und eine Kundenliste, sondern eben auch ein Image – und eine Belegschaft. Diese muss eingebunden werden, damit sie nach dem Verkauf erhalten bleibt und ihr Wissen im Unternehmen lässt.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Aufnahmephase: umnehme Fragen beim Unternehmensverkauf</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Ein weiteres Jahr, manchmal sogar länger, dauert es dann, einen Käufer zu finden. In dieser Phase müssen ein umfangreiches Strategie- und Finanzaudit erstellt, potenzielle Käufer identifiziert und angesprochen sowie eine Due Diligence erstellt werden. Bei der Suche nach dem geeigneten Käufer helfen Netzwerke, die es in der Pre-Phase aufzubauen und zu pflegen gilt, um in der Aufnahmephase von ihnen zu profitieren. Diese Aufnahmephase ist für viele Verkäufer meist sehr anstrengend, denn dann zeigt sich, was das Lebenswerk wirklich wert ist und wie sich die vorherigen Aktivitäten in bare Münze wandeln lassen. In dieser Phase werden die unangenehmen Fragen gestellt. Manchmal prallen hier Welten aufeinander. Denn ein Käufer sieht viele Dinge ganz anders als der Alteigentümer. Hier ist die Unterstützung durch erfahrende Berater wichtig, die immer auch Mediatoren und Übersetzer sind.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Post-Phase: Nach dem Verkauf ist es nicht vorbei</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Doch auch, wenn der Verkauf geglückt und der Kaufpreis geflossen ist, ist die Nachfolge noch nicht gesichert – schließlich soll das Unternehmen weiterbestehen und sich positiv entwickeln. Mindestens ein Jahr sollte der Verkäufer dem Käufer noch zur Seite stehen, ihn den besten Kunden persönlich vorstellen, ihn in Netzwerke und Gremien einführen und die Kommunikation mit den verschiedenen Stakeholdern unterstützen.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Mission Nachfolge: Keine Verlierer hinterlassen</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Lieferanten-, Mitarbeiter-. Kunden- und Geschäftsbeziehungen lassen sich nicht durch einen Kaufvertrag übertragen, hier ist menschliches Fingerspitzengefühl gefragt. Auch gibt es in jedem Unternehmen noch steuerliche Altlasten, offene Fragen zum operativen Geschäft, Garantien und Gewährleistungsansprüche, die besser noch durch den Alteigentümer abgearbeitet oder begleitetet werden. Schließlich hat eine gelungene Nachfolge den Anspruch, keine Verlierer zu hinterlassen und keine enttäuschten Erwartungen zu produzieren.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Kein Ausschleichen der Verantwortung</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Ein Unternehmen verkaufen bedeutet mindestens ebenso viel Verantwortung, wie ein Unternehmen zu kaufen. In diesem Geist sollten alle Beteiligten handeln. Fünf bis sechs Jahre sollten also für einen Verkauf eingeplant werden zwischen dem ersten Gedanken an eine Nachfolge bis zur gelungenen Fortführung des Geschäfts. Eine lange Zeit, in der sich Märkte, Branchen und Marktrends gewaltig ändern können. Unternehmer, die an einen Verkauf denken, dürfen sich gerade deswegen nicht zurücklehnen. Für sie ist es im Gegenteil besonders wichtig, Trends zu erkennen, am Ball zu bleiben, sinnvoll zu investieren und Trends zu beobachten. Nachfolgeregelungen sind eine Königsdisziplin des Unternehmertums, kein Ausschleichen der Verantwortung.</p>
<div>
<h3><strong><u>Über den Autor</u></strong></h3>
</div>
<div>
<p>Thorsten Luber ist <span style="color: #000080;"><strong><span style="text-decoration: underline;"><a style="color: #000080; text-decoration: underline;" href="https://www.mittelstand-nachrichten.de/kolumnisten/kolumnist-thorsten-luber/" target="_blank" rel="noopener">MiNa-Kolumnist</a></span></strong></span>, Diplom-Kaufmann sowie Gründer und Inhaber von Luber Consulting, einer spezialisierten Strategieberatung für den Mittelstand in der DACH-Region. Die Beratungsgebiete von Luber Consulting sind Existenzgründung, Wachstum, Strategie sowie Unternehmensnachfolge und Unternehmensverkauf. Thorsten Luber ist Gründer der Nachfolgeinitiative www.nachfolge-chance.de und als „Top-Experte“ durch das „Erfolg Magazin“ ausgezeichnet. Er hat unter anderem Spitzenunternehmen wie BMW, BASF, DHL, Fresenius Medical Care und Boehringer Ingelheim in strategischen Projekten beraten und begleitet. Das in Bonn ansässige Beratungsunternehmen hat mehrere Mitarbeiter und legt besonderen Wert auf eine nachhaltig wirksame Begleitung in Projekten.</p>
</div>
<div>
<p>Weitere Informationen unter <span style="color: #000080;"><strong><span style="text-decoration: underline;"><a style="color: #000080; text-decoration: underline;" href="https://luber-consulting.com/" target="_blank" rel="noopener">https://luber-consulting.com</a></span></strong></span></p>
</div>
<img decoding="async" src="https://www.statisto.de/webstatistiken/piwik.php?idsite=16&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Funternehmensverkauf-erfahrungswerte-aufgeschluesselt%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dunternehmensverkauf-erfahrungswerte-aufgeschluesselt&amp;action_name=Unternehmensverkauf+langfristig+planen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftstelegraph.de/unternehmensverkauf-erfahrungswerte-aufgeschluesselt/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=unternehmensverkauf-erfahrungswerte-aufgeschluesselt">Unternehmensverkauf langfristig planen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftstelegraph.de">WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Thorsten Luber: Kaufen ist das neue Gründen</title>
		<link>https://wirtschaftstelegraph.de/thorsten-luber-kaufen-ist-das-neue-gruenden/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=thorsten-luber-kaufen-ist-das-neue-gruenden</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 12:54:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Thorsten Luber]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensberater]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensgruendung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensnachfolge]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftstelegraph.de/?p=6314</guid>

					<description><![CDATA[<p>Viele Unternehmen entlassen im großen Stil. Die täglichen Wirtschaftsnachrichten verheißen nichts Gutes. Nach Jahren ständig steigender Beschäftigung zeigt sich eine Trendwende am Arbeitsmarkt. Diese kann jedoch auch Vorteile haben. Davon zumindest ist der Bonner Unternehmensberater Thorsten Luber überzeugt. Luber ist Experte für die Unternehmensnachfolge und damit auch für den Verkauf von Unternehmen an Menschen, die etwas Neues wagen möchten und eine neue Herausforderung im Leben suchen. „Kaufen ist das neue Gründen“, ist Thorsten Luber überzeugt. In den derzeitigen Massenentlassungen liegen auch große Chancen, die deutsche Wirtschaft nachhaltig zu transformieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftstelegraph.de/thorsten-luber-kaufen-ist-das-neue-gruenden/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=thorsten-luber-kaufen-ist-das-neue-gruenden">Thorsten Luber: Kaufen ist das neue Gründen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftstelegraph.de">WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</a>.</p>
<img src="https://www.statisto.de/webstatistiken/piwik.php?idsite=16&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Fthorsten-luber-kaufen-ist-das-neue-gruenden%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dthorsten-luber-kaufen-ist-das-neue-gruenden&amp;action_name=Thorsten+Luber%3A+Kaufen+ist+das+neue+Gr%C3%BCnden&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Bonn, 16. Dezember 2024.</strong><br />
Viele Unternehmen entlassen im großen Stil. Die täglichen Wirtschaftsnachrichten verheißen nichts Gutes. Nach Jahren ständig steigender Beschäftigung zeigt sich eine Trendwende am Arbeitsmarkt. Diese kann jedoch auch Vorteile haben. Davon zumindest ist der Bonner Unternehmensberater Thorsten Luber überzeugt. Luber ist Experte für die Unternehmensnachfolge und damit auch für den Verkauf von Unternehmen an Menschen, die etwas Neues wagen möchten und eine neue Herausforderung im Leben suchen. „Kaufen ist das neue Gründen“, ist Thorsten Luber überzeugt. In den derzeitigen Massenentlassungen liegen auch große Chancen, die deutsche Wirtschaft nachhaltig zu transformieren.</p>
<p style="text-align: justify;">„Wenn der Arbeitsmarkt schlecht läuft, steigt die Zahl der Unternehmensgründungen. Das ist ein immer wiederkehrender Zyklus“, erklärt Thorsten Luber. Manche gründeten aus Mangel an Alternativen, viele sähen sich aber auch noch einmal herausgefordert, weil sich plötzlich das ganze Leben umkrempelt. Für die Startup-Landschaft sieht der Experte in naher Zukunft gute Zeiten. „Startups tragen im erheblichen Maße zu Innovationen bei und beleben ganze Branchen“, ist der Berater überzeugt. „Wir werden jetzt einen Boom der Selbstständigkeit erleben“.</p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings mahnt der Experte, dass Gründen nicht immer der beste Weg in die Selbständigkeit sei. Gründungen bergen Risiken, alles muss von Grund auf neu entwickelt werden. „Ein bestehendes Unternehmen kaufen ist oft die bessere Lösung“, erklärt Thorsten Luber auch mit Blick darauf, dass derzeit Zehntausende Unternehmen einen Nachfolger suchen – Unternehmen, die bereits eine funktionierende Belegschaft, etablierte Produkte und Prozesse sowie eine Stellung im Markt haben und die dennoch reich an Potenzialen sind für neue Technologien, neue Ideen und neue Wege. „Um sich selbst zu verwirklichen oder um disruptiv zu sein, muss man nicht von Null anfangen“, macht der Nachfolgeprofi deutlich. Häufig ist man als Unternehmen schneller, wenn man bestehende Strukturen nutzt. „Gründen ist gut, kaufen ist oft besser“, ist er überzeugt.</p>
<p style="text-align: justify;">Häufig seien die Verkäufer kulant, was den Kaufpreis angeht, und froh, wenn ein Kenner der Materie die Nachfolge im eigenen Unternehmen antritt. Insbesondere Ingenieure, IT-Spezialisten, Betriebswirte und Techniker hätten gute Karten, eine Nachfolge anzutreten, aber auch Handwerker und manche Dienstleister. „Nicht wenige scheiden mit einer ordentlichen Abfindung aus ihrer Festanstellung aus oder haben schon ein kleines Polster aufbauen können“, so Luber. Dieses Kapital in einen Unternehmenskauf oder in eine Beteiligung zu investieren, habe Sinn und rechne sich nicht selten auch unter Renditegesichtspunkten. Auf diese Weise gewönnen alle: die Verkäufer, die ihr Lebenswerk fortgesetzt sehen, die Unternehmen, die der deutschen Wirtschaft, den Beschäftigten und der jeweiligen Heimatregion erhalten blieben und der Käufer, der nicht von Grund auf neu starten muss. Auch Banken sehen einen Kauf oft unkritischer als eine Neugründung, weil bestehende Unternehmen eine Historie haben.</p>
<p style="text-align: justify;">„Wer ein Unternehmen kauft, kann gleich durchstarten. Recruiting entfällt, das mühsame Aufbauen eines Marktes auch“, macht Luber deutlich. Zugleich könne der Käufer seine eigenen Ideen erproben und einbringen. „Viele Unternehmen, die einen Nachfolger suchen, haben in den letzten Jahren nicht mehr jeden Trend mitgemacht. Das Innovationspotenzial ist immens. Das wirkt sich positiv auf den Kaufpreis aus, bietet aber dem Nachfolger auch Chancen, sich so einzubringen, wie er möchte.“ Ein Unternehmen zu übernehmen, bedeute nicht, alles so weitermachen zu müssen wie die Vorgänger. „Wer ein Gründergen hat, kann dies im Rahmen einer Nachfolge ebenso gut, wenn nicht sogar besser ausleben.“</p>
<p style="text-align: justify;">In fast allen Branchen und Gewerken stehen Unternehmen zum Verkauf oder suchen einen Nachfolger. Wer suche, der wird auch finden, ist Thorsten Luber überzeugt. Für den Standort Deutschland hänge viel davon ab, ob Unternehmen weiterbestehen können, ob es gelingt, die Innovationskraft zu erhalten und wie die Menschen mit ihren Chancen umgingen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Auf die Melange bestehend aus dem demographischen Wandel, der akuten Transformation, dem <a href="https://wirtschaftstelegraph.de/es-gibt-keinen-fachkraeftemangel/" target="_blank" rel="noopener">Fachkräftemangel</a>, den Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt und der mangelnden Disruption in Deutschland ist Nachfolge die Antwort“, so Luber abschließend. Eine neue Regierung sollte hier nachsteuern, Gründer und Käufer gleichermaßen massiv fördern. Neue Unternehmer brauche das Land.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen über Thorsten Luber und die Luber Consulting, die Themen Unternehmensgründung, Unternehmensnachfolge und Strategie sowie aktuelle Tipps und Impulse gibt es unter <a href="https://luber-consulting.com" target="_blank" rel="noopener">https://luber-consulting.com</a> und <a href="http://www.nachfolge-chance.de" target="_blank" rel="noopener">www.nachfolge-chance.de</a>.</p>
<h2 style="text-align: left;">Hintergrund</h2>
<p style="text-align: justify;">Thorsten Luber ist Diplom-Kaufmann sowie Gründer und Inhaber von Luber Consulting, einer spezialisierten Strategieberatung für den Mittelstand in der DACH-Region. Die Beratungsgebiete von Luber Consulting sind Existenzgründung, Wachstum, Strategie sowie Unternehmensnachfolge und Unternehmensverkauf. Thorsten Luber ist Gründer der Nachfolgeinitiative <a href="http://www.nachfolge-chance.de" target="_blank" rel="noopener">www.nachfolge-chance.de</a> und als „Top-Experte“ durch das „Erfolg Magazin“ ausgezeichnet. Er hat unter anderem Spitzenunternehmen wie BMW, BASF, DHL, Fresenius Medical Care und Boehringer Ingelheim in strategischen Projekten beraten und begleitet. Das in Bonn ansässige Beratungsunternehmen hat mehrere Mitarbeiter und legt besonderen Wert auf eine nachhaltig wirksame Begleitung in Projekten.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen unter <a href="https://luber-consulting.com" target="_blank" rel="noopener">https://luber-consulting.com</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Luber Consulting</em></p>
<img decoding="async" src="https://www.statisto.de/webstatistiken/piwik.php?idsite=16&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Fthorsten-luber-kaufen-ist-das-neue-gruenden%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dthorsten-luber-kaufen-ist-das-neue-gruenden&amp;action_name=Thorsten+Luber%3A+Kaufen+ist+das+neue+Gr%C3%BCnden&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftstelegraph.de/thorsten-luber-kaufen-ist-das-neue-gruenden/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=thorsten-luber-kaufen-ist-das-neue-gruenden">Thorsten Luber: Kaufen ist das neue Gründen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftstelegraph.de">WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
