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	<title>Finanzen Archive - WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</title>
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	<description>Der Wirtschaftbote</description>
	<lastBuildDate>Thu, 15 Jan 2026 16:20:28 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Finanzen Archive - WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</title>
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		<title>Private Krankenversicherung ab 50?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven Oliver Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 16:20:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
		<category><![CDATA[PKV]]></category>
		<category><![CDATA[Private Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für Unternehmer, Selbstständige und Führungskräfte ist die private Krankenversicherung (PKV) häufig mehr als eine reine Absicherung. Sie ist Ausdruck eines Anspruchs an medizinische Versorgung, Verlässlichkeit und Eigenverantwortung. Viele entscheiden sich&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftstelegraph.de/private-krankenversicherung-ab-50/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=private-krankenversicherung-ab-50">Private Krankenversicherung ab 50?</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftstelegraph.de">WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</a>.</p>
<img src="https://www.statisto.de/webstatistiken/piwik.php?idsite=16&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Fprivate-krankenversicherung-ab-50%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dprivate-krankenversicherung-ab-50&amp;action_name=Private+Krankenversicherung+ab+50%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Für Unternehmer, Selbstständige und Führungskräfte ist die private Krankenversicherung (PKV) häufig mehr als eine reine Absicherung. Sie ist Ausdruck eines Anspruchs an medizinische Versorgung, Verlässlichkeit und Eigenverantwortung. Viele entscheiden sich früh bewusst für dieses System. Doch spätestens mit Anfang 50 wächst bei nicht wenigen die Unsicherheit. Die Beiträge steigen spürbar, Bekannte berichten von hohen Kosten im Alter, und immer wieder taucht die Frage auf, ob die PKV langfristig zur finanziellen Belastung wird, die man sich vielleicht in zehn Jahren nicht mehr leisten kann.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Diese Verunsicherung ist weit verbreitet, sie ist aber nur teilweise begründet.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;"><strong>Der Ursprung des Mythos von der unbezahlbaren PKV</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Die Vorstellung, dass die private Krankenversicherung im Alter grundsätzlich unbezahlbar werden könnte, hält sich seit Jahrzehnten. Sie speist sich weniger aus statistischer Realität als aus Einzelfällen, die besonders sichtbar sind. Tatsächlich gibt es Versicherte, die im hohen Alter sehr hohe Monatsbeiträge zahlen. In nahezu allen Fällen lassen sich diese jedoch auf strukturelle Ursachen zurückführen: sehr alte Tarife, jahrzehntelang fehlende Anpassungen oder ursprünglich als Übergang gedachte Einsteigertarife, die nie verlassen wurden.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Die PKV kennt keinen plötzlichen „Preisschock“. Beitragserhöhungen entstehen schrittweise über viele Jahre hinweg – ähnlich wie in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auch, dort jedoch weniger transparent. Entscheidend ist nicht das Alter an sich, sondern die Qualität der Tarifstruktur und die Frage, ob der Vertrag über die Jahre aktiv begleitet und gemanagt wurde.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;"><strong>Wenn günstige Einstiegstarife zur Kostenfalle werden</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Gerade bei Selbstständigen ist ein typischer Fehler zu beobachten. In den ersten Jahren der beruflichen Selbstständigkeit werden bewusst sehr günstige Tarife gewählt, um Liquidität zu schonen. Diese Tarife sind häufig nicht für ein gesamtes Erwerbsleben konzipiert, sondern für jüngere Versicherte mit geringem Leistungsbedarf kalkuliert. Erfolgt später keine Umstellung in leistungsstärkere und stabilere Tarifgenerationen, verschiebt sich das Risiko.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Inzwischen sitzen zehntausende Versicherte in solchen Tarifen, sind älter geworden, nutzen mehr Leistungen – und befinden sich jetzt in Kollektiven, die für diese Altersstruktur nie gedacht waren. Die Folge sind überproportionale Beitragserhöhungen, die nicht auf das individuelle Verhalten, sondern auf die Tarifarchitektur zurückzuführen sind.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;"><strong>Alterungsrückstellungen: Stabilitätsanker mit Grenzen</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Ein zentrales Argument für die PKV sind die gesetzlich vorgeschriebenen Alterungsrückstellungen. Sie sorgen dafür, dass Versicherte in jungen Jahren mehr zahlen, als sie kosten, um im Alter entlastet zu werden. Dieses Prinzip ist sinnvoll und notwendig, wird jedoch häufig auch überschätzt. Alterungsrückstellungen verhindern keine Beitragserhöhungen, sie dämpfen sie lediglich.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Entscheidend ist, in welchem Tarif diese Rückstellungen aufgebaut wurden und wie leistungsintensiv das jeweilige Kollektiv ist. Hohe Rückstellungen allein sind kein Garant für stabile Beiträge, wenn die Tarifbasis strukturelle Schwächen aufweist. Aber: Immerhin gibt es in der PKV Altersrückstellungen. In der GKV gibt es diese nicht. Hier wird nichts zurückgestellt, sondern grundsätzlich und strukturell von der Hand der Beitragszahler im Mund eines steigenden Kostenapparates gelebt.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;"><strong>Medizinische Leistungen: Warum die PKV gerade im Alter an Wert gewinnt</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">In der Diskussion um Beiträge gerät häufig in den Hintergrund, wofür die PKV eigentlich steht: für einen vertraglich garantierten Zugang zu medizinischer Versorgung auf hohem Niveau. Während die gesetzliche Krankenversicherung zunehmend mit Budgetierungen, eingeschränkten Leistungen und längeren Wartezeiten arbeitet, sind die Leistungen der PKV individuell vereinbart und rechtlich abgesichert. Man bekommt, was man bezahlt hat, nicht das, was einem der Gesetzgeber zugesteht.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Gerade im Alter gewinnt dieser Unterschied erheblich an Bedeutung. Der Bedarf an fachärztlicher Behandlung, moderner Diagnostik, innovativen Therapien und zeitnaher Versorgung steigt. In der PKV bedeutet dies in der Regel freie Arztwahl, schnellere Termine bei Spezialisten, Zugang zu neuen Behandlungsmethoden und im stationären Bereich Wahlleistungen wie Einzelzimmer oder Chefarztbehandlung – nicht als Zusatz, sondern als Vertragsbestandteil.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Was in jungen Jahren oft als Komfort wahrgenommen wird, wird im höheren Alter zu einem echten Faktor für Lebensqualität, Genesung und Selbstbestimmung. Die PKV bietet hier nicht nur mehr Leistung, sondern vor allem Verlässlichkeit: Die einmal vereinbarten Leistungen können nicht politisch gekürzt oder umdefiniert werden.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;"><strong>Beitragsentlastungstarife als gezieltes Steuerungsinstrument</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Ein häufig unterschätztes Instrument innerhalb der PKV sind sogenannte Beitragsentlastungstarife. Sie ermöglichen es, gegen einen zusätzlichen Beitrag eine garantierte Reduktion der Krankenversicherungsbeiträge ab einem definierten Alter zu vereinbaren, häufig ab 65 Jahren. Während diese Modelle bei Angestellten durch die Arbeitgeberbeteiligung besonders attraktiv sind, können sie auch für Selbstständige ein wichtiger Baustein sein.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Beitragsentlastungstarife wirken unabhängig von Kapitalmarktschwankungen und schaffen eine kalkulierbare Entlastung im Ruhestand. Sie ersetzen keine Altersvorsorge, sind aber ein wirkungsvolles Element innerhalb einer Gesamtvorsorgestrategie.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;"><strong>Die Altersgrenze 55: Systemwechsel oder Systementscheidung</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">In vielen Gesprächen fällt immer wieder die Marke von 55 Jahren. Der Hintergrund ist klar: Bis zu diesem Alter ist bei Eintritt einer Versicherungspflicht grundsätzlich eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung möglich. Danach ist der Zugang in der Regel versperrt. Diese Grenze führt dazu, dass viele Versicherte den Eindruck gewinnen, ab 55 seien sie der PKV schutzlos ausgeliefert.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Das ist ein Missverständnis. Zwar ist der Systemwechsel dann faktisch ausgeschlossen, innerhalb der PKV bestehen jedoch weiterhin Gestaltungsoptionen. Der Unterschied liegt darin, dass ab diesem Alter keine grundsätzliche Ausweichbewegung mehr möglich ist, sondern Entscheidungen innerhalb des Systems getroffen werden müssen.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;"><strong>Gestaltungsmöglichkeiten ab Anfang 50</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Auch mit Anfang 50 ist die PKV kein statisches Konstrukt. Innerhalb der eigenen Gesellschaft können Tarifwechsel vorgenommen werden, wobei die angesammelten Alterungsrückstellungen erhalten bleiben. Leistungen, Selbstbehalte und Beitragsstrukturen lassen sich anpassen, sofern dies fachlich sauber erfolgt. Hinzu kommen ergänzende Strategien außerhalb der Versicherung, etwa der gezielte Aufbau eines separaten Entlastungskapitals.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Was allerdings nicht mehr funktioniert, ist der Versuch, im Nachhinein ohne strukturelle Änderungen einen „Preisdämpfer“ einzubauen. Wer spät reagiert, muss akzeptieren, dass Gestaltung immer mit klaren Prioritäten verbunden ist.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;"><strong>Ein typischer Praxisfall</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Ein häufiges Beispiel aus der Beratungspraxis verdeutlicht die Problematik. Ein Versicherter startet mit Mitte 20 oder Anfang 30 mit einem Monatsbeitrag von rund 180 Euro. Heute liegt der Beitrag bei etwa 560 Euro, trotz hoher Alterungsrückstellungen und eines Selbstbehalts von mehreren tausend Euro. Der Versicherer ist derselbe geblieben, der Tarif ebenfalls. Das Gefühl, nun für wenig Leistung zu viel zu bezahlen, ist nachvollziehbar.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Solche Fälle sind selten individuell verschuldet. Sie sind das Ergebnis langfristiger Tarifentwicklungen, medizinischer Kostensteigerungen und fehlender strategischer Anpassungen. Ein hoher Selbstbehalt allein macht einen Tarif nicht automatisch wirtschaftlich, wenn die Tarifbasis strukturell ungünstig ist.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;"><strong>PKV als Teil einer unternehmerischen Gesamtvorsorgestrategie</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Gerade für Unternehmer ist es sinnvoll, die PKV nicht isoliert zu betrachten. Externe Entlastungslösungen, etwa ein eigener Sparplan oder eine steuerlich geförderte Basisrente, können dazu beitragen, steigende Beiträge im Alter abzufedern. Auch der Vergleich zur freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung sollte realistisch geführt werden, inklusive der dort fehlenden Leistungsgarantien und der immer möglichen politischen Eingriffe in Beitragssätze und Leistungsumfang.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Die PKV ist kein Konsumprodukt, sondern Teil einer langfristigen Finanz-, Vorsorge- und Lebensplanung.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;"><strong>Konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmer ab 50</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Unternehmer und Selbstständige, die sich mit steigenden PKV-Beiträgen konfrontiert sehen, sollten zunächst eine sachliche Bestandsaufnahme vornehmen. Entscheidend ist, in welchem Tarif sie versichert sind, wie alt dieser Tarif ist und wie sich das Versichertenkollektiv entwickelt hat. Darauf aufbauend sollte geprüft werden, ob ein interner Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft sinnvoll ist und welche Leistungsbestandteile wirklich benötigt werden.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Parallel dazu empfiehlt es sich, frühzeitig eine gezielte Entlastungsstrategie für das Rentenalter aufzubauen. Dies kann über Beitragsentlastungstarife innerhalb der PKV erfolgen oder über externe Vorsorgelösungen, die bewusst für zukünftige Krankenversicherungsbeiträge vorgesehen sind. Wichtig ist, diese Mittel nicht allgemein zu vermischen, sondern klar zuzuordnen.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Ebenso sinnvoll ist ein nüchterner Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung, der nicht allein auf den heutigen Beitrag, sondern auf langfristige Leistungen, Planbarkeit und Versorgungssicherheit abstellt. Die Entscheidung sollte nicht aus Angst vor steigenden Kosten getroffen werden, sondern auf Basis der Frage, welches System im Alter die bessere medizinische und persönliche Sicherheit bietet.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;"><strong>PKV braucht Strategie, nicht Aktionismus</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Die private Krankenversicherung ist weder ein Selbstläufer noch ein Fehlgriff. Sie bietet insbesondere im Alter einen erheblichen Mehrwert durch garantierte Leistungen und hochwertigen Zugang zur medizinischen Versorgung. Gleichzeitig verlangt sie Aufmerksamkeit, Steuerung und eine langfristige Perspektive.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Wer heute Anfang 50 ist, sollte die PKV nicht reflexartig infrage stellen, sondern bewusst gestalten. Wer seine Tarifstruktur kennt, Entlastungsmechanismen einplant und die PKV als Teil seiner unternehmerischen Gesamtstrategie begreift, kann auch im Alter von den Vorteilen dieses Systems profitieren – medizinisch und finanziell.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<h3 style="font-weight: 400;"><u>Über den Autor</u></h3>
<p style="font-weight: 400;"><img decoding="async" class=" wp-image-6383 alignleft" src="https://wirtschaftstelegraph.de/wp-content/uploads/2026/01/Sven-Jobusch_teaser-277x300.jpg" alt="Sven Jobusch." width="122" height="132" srcset="https://wirtschaftstelegraph.de/wp-content/uploads/2026/01/Sven-Jobusch_teaser-277x300.jpg 277w, https://wirtschaftstelegraph.de/wp-content/uploads/2026/01/Sven-Jobusch_teaser.jpg 377w" sizes="(max-width: 122px) 100vw, 122px" />Sven Jobusch ist unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler für Gewerbekunden. Seine Beratungsschwerpunkte sind strategische Vorsorge- und Vermögensplanung sowie Krisenprävention und Krisenintervention für Unternehmen und Unternehmer, inklusive der Absicherung vor Cyber-Risiken und Risiko-Checks. <a href="https://jobusch-makler.de/">https://jobusch-makler.de</a></p>
<img decoding="async" src="https://www.statisto.de/webstatistiken/piwik.php?idsite=16&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Fprivate-krankenversicherung-ab-50%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dprivate-krankenversicherung-ab-50&amp;action_name=Private+Krankenversicherung+ab+50%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftstelegraph.de/private-krankenversicherung-ab-50/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=private-krankenversicherung-ab-50">Private Krankenversicherung ab 50?</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftstelegraph.de">WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Steigender Bedarf an Restrukturierungsexperten prognostiziert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2022 13:35:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Niemand wünscht sich eine Krise, doch manchmal ist sie einfach da. Der größte Fehler, den Unternehmen begehen können: die Augen davor zu verschließen und zu hoffen, dass sich die Situation&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftstelegraph.de/steigender-bedarf-an-restrukturierungsexperten-prognostiziert/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=steigender-bedarf-an-restrukturierungsexperten-prognostiziert">Steigender Bedarf an Restrukturierungsexperten prognostiziert</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftstelegraph.de">WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Niemand wünscht sich eine Krise, doch manchmal ist sie einfach da. Der größte Fehler, den Unternehmen begehen können: die Augen davor zu verschließen und zu hoffen, dass sich die Situation schon bessern wird. Das aber ist meist nicht so. Stattdessen sollten Unternehmen Krisen klar ins Auge sehen und sie als Herausforderung betrachten. Denn darin steckt die Chance, bislang nicht ausgeschöpfte Potenziale nutzbar zu machen: über Restrukturierungsmaßnahmen. Als Spezialist auf dem Gebiet der Restrukturierung hat Aurum Interim Management, einer der führenden Interim Management Provider in Deutschland, einen Leitfaden entwickelt, mit dem Unternehmen ihren Restrukturierungsprozess aufsetzen können: den Aurum Quick Check Restrukturierung.</p>
<p>Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen, dass das Bruttoinlandsprodukt 2021 gegenüber dem vorherigen Jahr um 2,7 Prozent gestiegen ist. 1 Ein zuversichtlich stimmendes Ergebnis ist das jedoch aktuell nicht für Unternehmen und die deutsche Wirtschaft. Verstärkt wird die Ungewissheit neben den wirtschaftlichen Corona-Nachwirkungen derzeit zusätzlich durch den Krieg Russlands gegen die Ukraine, den die EU und viele andere Staaten weltweit mit weitgreifenden Maßnahmen sanktionieren. Diese Krise wird der Wirtschaft in diesem Jahr einen weiteren herben Schlag versetzen. Für Unternehmen ist das eine schwierige Situation. Denn jetzt geht es darum, den eigenen Betrieb sicher durch instabile Zeiten zu führen und noch mehr: für die Zukunft zu wappnen.</p>
<p>Die Dynamik hat sich deutlich beschleunigt Einen weiter steigenden Bedarf an Restrukturierungsexperten – das stellt der Interim Management Provider Aurum seit Monaten fest, das ist auch das Ergebnis einer Restrukturierungsstudie, die Aurum 2021 durchgeführt hat. „Erst war es die Corona-Pandemie, die Unternehmen und teils ganze Branchen ins Wanken gebracht haben. Dann kamen die Rohstoffpreise, Lieferengpässe und Logistikprobleme dazu. Und jetzt der Krieg Russlands gegen die Ukraine“, erläutert Axel Oesterling, Managing Partner von Aurum Interim Management. Seine Prognose: Der Bedarf an Restrukturierungsfachleuten wird weiter zunehmen. Denn gefragt sind ein klarer Blick und strategisches Handeln – und Experten, die sich mit Change- und Restrukturierungsprozessen auskennen. „Dabei ist vor allem Schnelligkeit erforderlich. Weil sich die Dynamik deutlich beschleunigt hat und die Versäumnisse von heute die Probleme von morgen sind.“</p>
<p>So funktioniert der Aurum Quick Check Restrukturierung Die Basis für jeden Change-Prozess sollte eine schonungslose Analyse des Status Quos sowie eine ergebnisoffene Bewertung sämtlicher Unternehmensbereiche sein – Schritt 1 im Aurum Quick Check. Aus der daraus resultierenden Schwachstellen-Analyse wird in Schritt 2 ein Maßnahmenpaket entwickelt, das in der Regel mehrere Funktionsbereiche eines Unternehmens betrifft. Denn Restrukturierungsmaßnahmen sind selten eindimensional, sondern greifen meist ineinander oder laufen parallel. Weiter geht es mit der Verteilung von Rollen und Funktionen (Schritt 3) für den Change- und Restrukturierungsprozess, bevor die Auswahl der Experten (Schritt 4) auf der Agenda steht. Ebenso wichtig: die Frage nach freien Kapazitäten im Unternehmen (Schritt 5) und die Entwicklung von Anforderungsprofilen (Schritt 6). „Weil nichts kontraproduktiver und schädlicher ist, als dem Unternehmen Ressourcen für das eigentliche Kerngeschäft abzuziehen oder wichtige Schaltstellen für den Change-Prozess falsch zu besetzen“, so Oesterling.</p>
<p>Mehr Tempo und Erfolg durch Intern-Extern-Mix Oft setzen sich Restrukturierungsteams aus internen und externen Experten wie zum Beispiel restrukturierungserfahrenen Interim Managern zusammen. Und das nicht ohne Grund, wie Oesterling erläutert: „Das Zusammenspiel von internen Fach- und Führungskräften und erfahrenen Restrukturierungsexperten oder Interim Managern erhöht zum einen das Tempo, zum zweiten die Erfolgschancen“, so seine Erfahrung. Während die Externen meist mutiger einen Blick von außen wagen, kennen sich die unternehmenseigenen Mitarbeiter bestens mit den operativen Unternehmensprozessen aus und wissen genau, an welchen Stellen es hakt oder ein großes Veränderungspotenzial besteht. „Fakt ist“, fasst Oesterling zusammen, „dass eine Restrukturierung oder ein Change-Prozess nur dann funktioniert, wenn externes Management und Mitarbeiter die Veränderungen gemeinsam tragen.“</p>
<p>1 Quelle: Statistisches Bundesamt</p>
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			</item>
		<item>
		<title>How to Mehrwertsteuer-Rückforderung: Fünf Tipps für jedes Unternehmen</title>
		<link>https://wirtschaftstelegraph.de/how-to-mehrwertsteuer-rueckforderung-fuenf-tipps-fuer-jedes-unternehmen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=how-to-mehrwertsteuer-rueckforderung-fuenf-tipps-fuer-jedes-unternehmen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2022 14:25:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Top Artikel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wirtschaftstelegraph.de/?p=5559</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nicht nur Mitarbeiter:innen haben Anspruch auf die Erstattung der entstandenen Spesen und Reisekosten, sondern bekanntlich haben auch Unternehmen Anspruch auf die Erstattung der auf diese Ausgaben gezahlte Mehrwertsteuer. Besonders bei&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftstelegraph.de/how-to-mehrwertsteuer-rueckforderung-fuenf-tipps-fuer-jedes-unternehmen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=how-to-mehrwertsteuer-rueckforderung-fuenf-tipps-fuer-jedes-unternehmen">How to Mehrwertsteuer-Rückforderung: Fünf Tipps für jedes Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftstelegraph.de">WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</a>.</p>
<img src="https://www.statisto.de/webstatistiken/piwik.php?idsite=16&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Fhow-to-mehrwertsteuer-rueckforderung-fuenf-tipps-fuer-jedes-unternehmen%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dhow-to-mehrwertsteuer-rueckforderung-fuenf-tipps-fuer-jedes-unternehmen&amp;action_name=How+to+Mehrwertsteuer-R%C3%BCckforderung%3A+F%C3%BCnf+Tipps+f%C3%BCr+jedes+Unternehmen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur Mitarbeiter:innen haben Anspruch auf die Erstattung der entstandenen Spesen und Reisekosten, sondern bekanntlich haben auch Unternehmen Anspruch auf die Erstattung der auf diese Ausgaben gezahlte Mehrwertsteuer. Besonders bei international tätigen Unternehmen ist es wichtig, den Überblick zu behalten. Dabei muss sichergestellt werden, dass von den Mitarbeiter:innen alles korrekt gemeldet und bearbeitet wird. Bei einer manuellen Bearbeitung der Spesenabrechnungen ist dies durchaus eine Herausforderung und eine häufige Fehlerquelle. Ein solches manuelles Setup kann daher große Auswirkungen auf das Budget, die Mitarbeiter:innen und das Unternehmenswachstum haben. Wie Unternehmen die gezahlte Mehrwertsteuer zurückerstattet bekommen und warum sie dabei am besten auf ein digitales Tool setzen sollten, erklärt Focko Lowin, Head of DACH von Jenji.</p>
<h2>Was ist Mehrwertsteuer?</h2>
<p>Um die volle Kontrolle über die Kosten zu erlangen, müssen sich die Verantwortlichen erst einmal vor Augen führen, was die Mehrwertsteuer eigentlich ist. Die Mehrwertsteuer ist der auf Waren und Dienstleistungen angerechnete Steuersatz. Die Steuer wird auf den Kauf von Waren und Dienstleistungen erhoben und ist im Allgemeinen bereits im Endpreis enthalten, den Unternehmen zahlen. Insgesamt gibt es die Mehrwertsteuer in mehr als 180 Ländern weltweit. Dabei hat jedes Land unterschiedliche Regeln und Ansätze, was die Rückforderung zu einem komplexen Prozess macht. Zudem gibt es in den Ländern selbstverständlich auch unterschiedliche Mehrwertsteuersätze, durchschnittlich liegt er bei etwa 15 Prozent. Dabei richtet sich der Mehrwertsteuersatz immer nach dem Bestimmungsort, die Höhe richtet sich also nach dem Ort, an dem der/die Arbeitnehmer:in die Ausgabe tätigt.</p>
<h2>Warum ist das Thema Mehrwertsteuer für Ihr Unternehmen wichtig und welche Vorteile bringt eine Mehrwertsteuer-Rückforderung?</h2>
<p>Jährlich entgehen Unternehmen weltweit 26,6 Milliarden Euro, da sie sich die gezahlte Mehrwertsteuer nicht zurückerstatten lassen. Für Unternehmen, die nicht in der Lage sind, die Mehrwertsteuer zurückzufordern, hat dies drastische Auswirkungen auf den Cashflow und letztlich auf den Unternehmenserfolg. Die Mehrwertsteuer-Rückforderung beginnt bereits mit den von den Mitarbeiter:innen eingereichten Spesenabrechnungen. Dass die Mehrwertsteuer also direkt mit dem Kostenmanagement verbunden ist, ist vielen Unternehmen gar nicht bewusst.</p>
<p>Viele Unternehmen sind sich nicht darüber im Klaren, dass die Mehrwertsteuer in weltweit 180 Ländern erstattungsfähig ist. Für Unternehmen, deren Mitarbeiter:innen in diese Länder reisen, gibt es einen Prozentsatz Steueranteil, der bei der Rückkehr der Geschäftsreisenden in ihr Heimatland zurückgefordert werden kann. Eine Rückforderung der gezahlten Mehrwertsteuer führt effektiv zu einer Kostensenkung, einer Verbesserung des Cashflows sowie letztlich zu größerem Unternehmenserfolg. Einer der größten Vorteile der Rückforderung von Mehrwertsteuer ist der Rückgewinn von bereits ausgegeben Geld. Außerdem können Unternehmen so wertvolle Daten sammeln: Durch die Erstattung erhalten Unternehmen Einblicke in die eigenen Ausgaben und können diese tiefergehend analysieren. So besteht die Möglichkeit, die Kontrolle über die eigenen Ausgaben zu erlangen, das Mehrwertsteuerpotential zu berechnen und die Spesenrichtlinien des Unternehmens anzupassen. Die gewonnenen Erkenntnisse haben einen direkten Einfluss auf die Gewinne des Unternehmens.</p>
<h2>Fünf Tipps für die Mehrwertsteuer-Rückforderung</h2>
<p>Damit die Mehrwertsteuer-Rückforderung auch in Ihrem Unternehmen vom Kosten- zum Erfolgsfaktor wird, haben wir Ihnen fünf praktische Tipps zusammengestellt.</p>
<p><strong>Seien Sie sich bewusst, von welchen Ausgaben Sie die Mehrwertsteuer zurückfordern können.</strong></p>
<p>Die Liste der Ausgaben, von denen sich die Mehrwertsteuer zurückfordern lässt, ist von Land zu Land unterschiedlich und abhängig von der jeweiligen Gesetzgebung. Einige der üblichen anrechenbaren Ausgaben sind jedoch:</p>
<ul>
<li>Geschäftsreisen</li>
<li>Berufsausbildung/Weiterbildung</li>
<li>Exporte</li>
<li>Veranstaltungen und Kongresse</li>
<li>Lieferantenrechnungen</li>
</ul>
<p><strong>Prüfen Sie, ob die Ausgaben die nötigen Kriterien erfüllen. </strong></p>
<p>Grundsätzlich kann der Arbeitgeber die Mehrwertsteuer auf die Ausgaben der Arbeitnehmer:innen geltend machen. Tatsächlich kommen aber nicht alle gemeldeten Ausgaben der Arbeitnehmer:innen für eine Erstattung durch das Unternehmen infrage. Deshalb gilt es, die Regeln und Beschränkungen zu kennen und zu prüfen, ob diese auch erfüllt sind:</p>
<ul>
<li>Prüfen Sie, ob die Ausgaben im Interesse des Unternehmens und notwendig für die Ausübung der Tätigkeit (des Arbeitnehmers) sind.</li>
<li>Die Ausgaben müssen mit schriftlichem Nachweis (Rechnung, Quittungen usw.) belegt werden und eine Angabe der gezahlten Mehrwertsteuer enthalten.</li>
<li>Auf dem schriftlichen Nachweis muss der Name des Unternehmens, nicht des Arbeitnehmers aufgeführt sein.</li>
<li>Das Unternehmen, das die Rechnung ausstellt, muss mehrwertsteuerlich registriert sein.</li>
</ul>
<p><strong>Prüfen Sie, ob die Ausgaben für eine Rückerstattung der Mehrwertsteuer infrage kommen.</strong></p>
<p>Schließlich ist es wichtig zu beachten, dass nicht alle Ausgabenkategorien für die</p>
<p>Rückerstattung der Mehrwertsteuer infrage kommen. Dabei können die Regeln von Land zu Land sehr unterschiedlich sein. Auch wenn die Art der Ausgaben variiert, für die eine</p>
<p>Mehrwertsteuererstattung infrage kommt, gibt es einige gängige Ausgaben, die nicht zurückverlangt werden können:</p>
<ul>
<li>Alle persönlichen Ausgaben wie Essen, Transport und Unterkunft, die nicht für die Ausübung der Tätigkeit notwendig sind</li>
<li>Jegliche Art von geschäftlicher Unterhaltung</li>
<li>Kosten für mehrwertsteuerbefreite Lieferungen</li>
</ul>
<p><strong>Beachten Sie die Regeln und integrieren Sie diese in Ihre Prozesse.</strong></p>
<p>Um die Mehrwertsteuer geltend machen ist ein Verständnis der Regeln Grundvoraussetzung. Sie sollten einen Weg finden, diese in Ihre Systeme und Prozesse zu integrieren. Nur so wird Ihre Rückforderung gesetzeskonform und bleibt es auch. Um die Mehrwertsteuer auf Mitarbeiterausgaben zu erstatten, muss ein Unternehmen einen Nachweis über die Ausgaben erbringen. Ein solcher Nachweis kann entweder eine Mehrwertsteuerrechnung oder eine Quittung sein. Es muss eindeutig nachgewiesen werden, dass die gekauften Waren oder Dienstleistungen nur für geschäftliche Zwecke verwendet werden.</p>
<p>Aus Sicht der Finanzbehörden sind die Regeln für die Aufzeichnung und Bezahlung von Ausgaben recht einfach. Die Finanzbeamten wollen eigentlich nur folgende Fragen beantworten können:</p>
<ul>
<li>Haben Sie das Geld tatsächlich gezahlt?</li>
<li>Wurde auf die Zahlung Mehrwertsteuer erhoben?</li>
<li>Haben Sie die Zahlung korrekt verbucht?</li>
<li>Handelte es sich um geschäftliche oder private Ausgaben?</li>
</ul>
<p><strong>Nutzen Sie ein digitales Tool. </strong></p>
<p>Nutzen Sie ein digitales Tool, fällt stundenlange manuelle Arbeit, wie die Übermittlung von Daten und die Verwaltung von Reports und die Sammlung all Ihrer Dokumente in einem digitalen Tresor weg und Ihre Finanzabteilung kann diese Arbeitskraft an anderer Stelle gewinnbringend einsetzen. Durch die Verwendung eines Spesenmanagement-Systems mit angeschlossenem Mehrwertsteuer-Archiv können Unternehmen jedes Quartal Geld zurückerstattet zu bekommen. Mit einem SaaS-Tool – wie einer Spesenmanagement Software – werden Ihre Ausgabenbelege und Rechnungen gescannt und direkt im System gespeichert. Indem Sie einfach Zugriff auf Ihre Ausgaben geben, kann die Spesenmanagement-Plattform diese Dokumente in alle relevanten Systeme übertragen, sodass Ihre Finanzabteilung die Mehrwertsteuer bei den verschiedenen Steuerbehörden zurückfordern kann. Gleichzeitig werden Steuerrisiken durch leistungsstarke Datenanalyse minimiert und Ihre Organisation bei der Zusammenarbeit mit internationalen Firmen unterstützt. Eine Echtzeit-Überwachung der Ausgaben und aller Transaktionen über entsprechende Schnittstellen bietet der Finanzabteilung die Möglichkeit, Geldabflüsse sofort und ohne Zeitverzögerung verwaltet zu können.</p>
<h2>Auch beim Thema Mehrwertsteuer gilt: Digital ist besser</h2>
<p>Besonders für Unternehmen, die weltweit tätig sind, ist es wichtig den Überblick über die Rückerstattung der Mehrwertsteuer zu behalten und sicher zu sein, dass alles korrekt gemeldet wird. Dies noch manuell zu tun, ist in unserer digitalen Welt ein großer Fehler – für Ihr Budget, für Ihre Mitarbeiter und für Ihr Unternehmenswachstum. Die drei wichtigsten Vorteile einer integrierten Mehrwertsteuer-Rückforderung für Ihr Unternehmen:</p>
<p><strong>Genauigkeit:</strong> Große Mengen von Rechnungen können mithilfe von OCR und anhand von Richtlinien überprüft werden, um sicherzustellen, dass nur korrekte Daten erfasst und für die Mehrwertsteuer-Rückforderung verwendet werden.</p>
<p><strong>Globale Konformität</strong>, auch für multinationale Unternehmen: Digitale Tools für die Rückerstattung der Mehrwertsteuer kennen immer die aktuellen Mehrwertsteuergesetze und -vorschriften, die in den Ländern gelten, in denen Ihr Unternehmen tätig ist.</p>
<p><strong>Keine menschlichen Fehler</strong>: Durch den Einsatz von OCR und künstlicher Intelligenz werden Eingabefehler und Unstimmigkeiten aus den Daten herausgefiltert, um sicherzustellen, dass sie absolut sauber sind.</p>
<p><strong>Über Jenji: </strong></p>
<p>Jenji ist einer der führenden Anbieter für professionelles Spesenmanagement in Unternehmen. Jenji wurde 2015 gegründet und bietet auf Basis einer eigenen Technologie zahlreiche Lösungen zur Verwaltung von Spesenabrechnungen, Pauschalentschädigungen und Berufskosten, die für mittlere und große Unternehmen konzipiert sind.<br />
Jenji hat Spesenmanagement-Lösungen neu erfunden, indem es auf Cloud- und KI-Technologien setzt und gleichzeitig eine einfache, moderne Benutzeroberfläche anbietet, die geräteübergreifend und überall auf der Welt zugänglich ist. Finanzabteilungen stehen mit Jenji in Echtzeit konsistente Daten zur Verfügung, die sich detailliert anzeigen lassen &#8211; dank automatischer Analysen, die die notwendige Kontrolle für das strategische und operative Management ermöglichen.<br />
Mehr als 1000 mittelständische Kunden und Großkunden aus allen Branchen, wie MAN Truck &amp; Bus, Matmut, die Französische Nationalversammlung oder GRTgaz nutzen die Lösungen von Jenji. Weitere Infos gibt es <a href="https://www.jenji.io/de/?utm_source=Press&amp;utm_medium=Blog-syndicated+&amp;utm_campaign=GermanPress" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<div id="attachment_5560" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5560" class="size-medium wp-image-5560" src="https://wirtschaftstelegraph.de/wp-content/uploads/2022/01/Jenji_Focko-Lowin-300x300.jpg" alt="Focko Lowin " width="300" height="300" srcset="https://wirtschaftstelegraph.de/wp-content/uploads/2022/01/Jenji_Focko-Lowin-300x300.jpg 300w, https://wirtschaftstelegraph.de/wp-content/uploads/2022/01/Jenji_Focko-Lowin-150x150.jpg 150w, https://wirtschaftstelegraph.de/wp-content/uploads/2022/01/Jenji_Focko-Lowin.jpg 346w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-5560" class="wp-caption-text">Focko Lowin</p></div>
<p><strong>Über Focko Lowin:</strong></p>
<p>Focko Lowin verantwortet als Head of DACH die kommerziellen Aktivitäten von Jenji in der DACH Region von Hamburg aus und blickt auf langjährige B2B und SaaS Erfahrungen verschiedener Branchen zurück. Seine Mission ist es den in Deutschland noch sehr manuellen, traditionell mit vielen Medienbrüchen versehenen Expensemanagement Prozess für viele Firmen zu optimieren und damit einen wertvollen Beitrag zur Digitalisierung der deutschsprachigen Firmen und Institutionen zu schaffen.</p>
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		<title>Wirtschaftlicher Aufschwung in unsicheren Zeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2021 13:17:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laut einer aktuellen Analyse von Creditreform Rating, eine der führenden europäischen Ratingagenturen, erfährt die Weltwirtschaft trotz der sich in vielen Regionen wieder verschärfenden Covid-19-Pandemie derzeit einen anhaltenden Aufschwung. Als einen&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftstelegraph.de/wirtschaftlicher-aufschwung-in-unsicheren-zeiten/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=wirtschaftlicher-aufschwung-in-unsicheren-zeiten">Wirtschaftlicher Aufschwung in unsicheren Zeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftstelegraph.de">WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einer aktuellen Analyse von Creditreform Rating, eine der führenden europäischen Ratingagenturen, erfährt die Weltwirtschaft trotz der sich in vielen Regionen wieder verschärfenden Covid-19-Pandemie derzeit einen anhaltenden Aufschwung. Als einen Grund hierfür nennt die Ratingagentur die fortschreitenden Impf- und Auffrischungskampagnen in vielen Ländern. Dennoch bleibt die ökonomische Erholung weiterhin anfällig, insbesondere in Staaten, die bei der Immunisierungsrate ihrer Bevölkerung zurückliegen. Die neu identifizierte und offenbar sehr ansteckende Omikron-Virusvariante verdeutlicht einmal mehr das Rückschlagspotenzial für die wirtschaftliche Entwicklung durch die anhaltende Pandemie.</p>
<p>Gleichzeitig sorgen stark steigende Energiepreise und Lieferengpässe dafür, dass der Inflationsdruck deutlich zunimmt. „Die gestiegene Nachfrage nach der dritten Pandemiewelle bei einer gleichzeitigen Störung der Produktion hat nahezu überall zu Lieferschwierigkeiten bei Rohstoffen und Zwischenprodukten geführt, welche zum Teil durch den Mangel an Arbeitskräften noch verschärft wurden. Die neue Virusvariante Omikron könnte diesbezüglich für weiteren Druck sorgenausüben“, sagt Dr. Benjamin Mohr, Head of Sovereign Ratings and Economic Research bei Creditreform Rating. „Infolgedessen haben die Inflationsraten in mehreren Volkswirtschaften den höchsten Stand seit Jahrzehnten erreicht. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sieht es so aus, als ob einige der Faktoren, die zu den Störungen auf der Angebotsseite beigetragen haben, nicht so schnell verschwinden. Das wird sich deutlich länger auf die Preisentwicklung niederschlagen als bisher angenommen. Gleichzeitig könnte die neu aufgetretene Omikron-Variante einen wesentlichen Bremsklotz für die wirtschaftliche Erholung darstellen, so dass sich unsere Konjunkturprognosen für das kommende Jahr als zu optimistisch erweisen könnten.“</p>
<p>Vor diesem Hintergrund haben bereits einige Zentralbanken damit begonnen, ihre Geldpolitik zurückzufahren, was auch die Möglichkeit einer höheren Volatilität an den Finanzmärkten bedingt. So haben die Zentralbanken u. a. von Polen, Ungarn, der Tschechischen Republik, Korea und Neuseeland ihre Leitzinsen in diesem Jahr erhöht. „Da sich nur schwer feststellen lässt, ob der aktuelle Preisdruck vorübergehender Natur ist oder ob er sich in einem strukturelleren Inflationsdruck niederschlägt, gehen wir davon aus, dass einige Zentralbanken es vorziehen werden, in der derzeitigen Lage eher etwas zu vorsichtig zu agieren“, sagt Mohr und ergänzt: „Dennoch deuten die Prognosen der wichtigsten Zentralbanken auf eine etwas weniger akkommodierende Haltung hin, so dass die Märkte mit einer Erhöhung der Leitzinsen rechnen.&#8220;</p>
<p>Obwohl die Staatsfinanzen in den meisten Ländern aufgrund der Pandemie stark angespannt sind und man zu einer vorsichtigen Geld- und Finanzpolitik gezwungen ist, stellen viele Regierungen derzeit mehr Mittel für die duale Transformation – digital und grün – bereit. „Ein Großteil der Volkswirtschaften hat verinnerlicht, dass sie nachhaltige Themen vorantreiben müssen, was nicht zuletzt auch auf der jüngsten UN-Klimakonferenz (COP26) in Glasgow deutlich wurde. Eine zunehmende Zahl an Regierungen hat sich den mehr oder weniger ehrgeizigen Klimazielen verpflichtet. In diesem Zusammenhang dürfte die Europäische Kommission vor dem Hintergrund ihres NextGenerationEU-Programms (NGEU) zum größten Emittenten grüner Anleihen werden, was die internationale Rolle des Euros potenziell stärken könnte“, erklärt Fabienne Riefer, Senior Economist bei Creditreform Rating.</p>
<p>In ihren „Economic Briefs“ hat Creditreform Rating auch einzelne Wirtschaftsräume unter die Lupe genommen:</p>
<h2>Deutschland</h2>
<ul>
<li>Die Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik konnte sich nach der Lockerung der Pandemie-Beschränkungen im zweiten Quartal 2021 weiter erholen. Für das Gesamtjahr 2021 erwartet Creditreform Rating einen Anstieg um 2,7 %.</li>
<li>Dennoch liegt das reale BIP aktuell weiterhin 1,1 % unter dem Vor-Pandemie-Niveau. Grund hierfür sind auch die Auswirkungen der globalen Lieferengpässe auf Deutschland als bedeutenden Automobil- und Maschinenbaustandort.</li>
<li>Die deutsche Wirtschaft bleibt jedoch auch aufgrund der vergleichsweise geringen Impfrate der Bevölkerung anfällig. Mit einer Impfquote von derzeit 67,5 % (Stand: 19.11.2021) bewegt man sich nur im Mittelfeld unter den EU-Ländern. Die zunehmende Zahl der Covid-19-Infektionen könnte die kurzfristigen wirtschaftlichen Aussichten zusätzlich negativ beeinflussen.</li>
<li>Creditreform Rating erwartet, dass die Wirtschaft im Laufe des Jahres 2022 trotz der Engpässe auf der Angebotsseite Aufholeffekte aus der verzögerten Produktion verzeichnen könnte. Aufgrund des anziehenden privaten Verbrauchs und steigender Investitionen ist ein BIP-Wachstum auf 4,5 % möglich.</li>
<li>Diese positiven Wachstumsaussichten werden durch die Entwicklung des Arbeitsmarktes, den Nachholbedarf der Verbraucher und die günstigen Finanzierungsbedingungen gestützt, da die Geldpolitik voraussichtlich akkommodierend bleibt.</li>
<li>Die Inflationsrate stieg im Oktober sprunghaft auf 4,6 % an, der höchste Wert seit August 1993. Neben höheren Energiepreisen wurde dieser Anstieg u. a. auch durch den wieder höheren Mehrwertsteuersatz zu Beginn des Jahres verzerrt, die zu einem erheblichen Basiseffekt bei den Verbraucherpreisen führten. Anfang des Jahres 2022 werden diese Basiseffekte jedoch aus der Inflationsrate herausfallen. Daher rechnet Creditreform Rating mit einem deutlichen Rückgang der Inflation.</li>
</ul>
<h2>Euro-Raum</h2>
<ul>
<li>Die wirtschaftliche Erholung im Euro-Raum wird sich voraussichtlich auch aufgrund der zunehmenden Impffortschritte weiter fortsetzen, selbst wenn mögliche Lieferengpässe und epidemiologische Rückschläge die Wachstumsraten in Zukunft weiterhin belasten.</li>
<li>Creditreform Rating erwartet, dass das BIP-Wachstum im kommenden Jahr bei 4,4 % liegt, nach 4,9 % in diesem Jahr.</li>
<li>Wie in vielen anderen Volkswirtschaften sind die Inflationsraten im Euroraum in den vergangenen Monaten erheblich gestiegen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt stimmt Creditreform Rating mit der EZB überein, dass die jüngsten Inflationsentwicklungen vorübergehender Natur sind.</li>
<li>Die Ratingagentur geht davon aus, dass die EZB durch ihre geldpolitischen Operationen, wie z. B. dem Asset Purchase Programme (APP), weiterhin entscheidende Impulse geben wird. Eine erste Zinserhöhung vor 2023 erscheint somit zum jetzigen Zeitpunkt unwahrscheinlich. Das PEPP-Programm sollte zwar im März 2022 auslaufen, die EZB dürfte jedoch eine Art Glättungsmechanismus implementieren.</li>
</ul>
<h2>USA</h2>
<ul>
<li>Vor dem Hintergrund der Fortschritte auf dem Weg zur Vollbeschäftigung und des derzeitigen Preisauftriebs hat der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (Federal Open Market Committee) angekündigt, dass er ab November 2021 mit der Drosselung der Anleihenkäufe beginnen wird.</li>
<li>Selbst wenn sich die Inflationsraten ab Mitte nächsten Jahres abschwächen sollten, hält Creditreform Rating eine erste Zinserhöhung gegen Ende 2022 für möglich, nicht zuletzt, da Preissteigerungen bereits auf breiterer Basis erfolgen.</li>
</ul>
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		<title>Mambu-Studie: Aufgrund der Folgen der Pandemie erwägen 75 % der Verbraucher digitale Bankdienstleistungen zu nutzen</title>
		<link>https://wirtschaftstelegraph.de/mambu-studie-aufgrund-der-folgen-der-pandemie-erwaegen-75-der-verbraucher-digitale-bankdienstleistungen-zu-nutzen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=mambu-studie-aufgrund-der-folgen-der-pandemie-erwaegen-75-der-verbraucher-digitale-bankdienstleistungen-zu-nutzen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2021 14:56:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Drei Viertel (75 %) der Verbraucher weltweit werden in den nächsten Monaten mit höherer Wahrscheinlichkeit digitale Bankdienstleistungen nutzen als vor der Pandemie. Das zeigen die Ergebnisse einer neuen Studie der&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftstelegraph.de/mambu-studie-aufgrund-der-folgen-der-pandemie-erwaegen-75-der-verbraucher-digitale-bankdienstleistungen-zu-nutzen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=mambu-studie-aufgrund-der-folgen-der-pandemie-erwaegen-75-der-verbraucher-digitale-bankdienstleistungen-zu-nutzen">Mambu-Studie: Aufgrund der Folgen der Pandemie erwägen 75 % der Verbraucher digitale Bankdienstleistungen zu nutzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftstelegraph.de">WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</a>.</p>
<img src="https://www.statisto.de/webstatistiken/piwik.php?idsite=16&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Fmambu-studie-aufgrund-der-folgen-der-pandemie-erwaegen-75-der-verbraucher-digitale-bankdienstleistungen-zu-nutzen%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dmambu-studie-aufgrund-der-folgen-der-pandemie-erwaegen-75-der-verbraucher-digitale-bankdienstleistungen-zu-nutzen&amp;action_name=Mambu-Studie%3A+Aufgrund+der+Folgen+der+Pandemie+erw%C3%A4gen+75+%25+der+Verbraucher+digitale+Bankdienstleistungen+zu+nutzen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Drei Viertel (75 %) der Verbraucher weltweit werden in den nächsten Monaten mit höherer Wahrscheinlichkeit digitale Bankdienstleistungen nutzen als vor der Pandemie. Das zeigen die Ergebnisse einer neuen Studie der SaaS-Cloud-Banking-Plattform Mambu.</p>
<p>Die Studie &#8222;The Financial Tribes You Need to Know&#8220; zeigt, dass fast zwei Drittel (61 %) der Verbraucher weltweit in den letzten 18 Monaten verstärkt digitale Bankdienstleistungen genutzt haben. 41 % der Befragten haben aufgrund der Pandemie sogar zum ersten Mal digitale Bankdienstleistungen in Anspruch genommen.</p>
<p>Die Studie, die Teil der „Disruption Diaries&#8220;-Reihe von Mambu ist, befragte 4.500 Verbraucher weltweit und identifiziert fünf Kundengruppen, mit denen Banken in einer Welt nach der Pandemie zu tun haben werden. Die Autoren benennen diese als Techcelerators, Ethische Banker, Bequemlichkeitsfans, Covidpreneure und  Neo-Anleger – hier der Überblick:</p>
<h2>Techcelerators</h2>
<p>Neueinsteiger in die Welt des digitalen Bankwesens, die in Zeiten der Schließung physischer Filialen digitale Dienstleistungen für sich entdeckt haben. Diese Gruppe stellt mit einem Drittel (33 %) aller Befragten weltweit die größte Gruppe dar. Mehr als die Hälfte (57 %) sind über 35 Jahre alt. Diese Gruppe hat in den letzten 18 Monaten am häufigsten digitale Bankdienstleistungen genutzt.</p>
<h2>Ethische Banker</h2>
<p>Junge, zielstrebige Sparer, die einen positiven Einfluss auf die Welt ausüben wollen. Diese Gruppe ist mit 31 % der Befragten die zweitgrößte weltweit. Fast die Hälfte (49 %) der „ethischen Banker“ ist zwischen 18 und 34 Jahre alt. Diese Gruppe ist am ehesten bereit, einen Aufpreis für Finanzdienstleistungen zu zahlen, die der Umwelt oder lokalen Gemeinden zugutekommen, und mehr als drei Viertel (77 %) bevorzugen Banken, die den Purpose über den Gewinn stellen.</p>
<h2>Bequemlichkeitsfans</h2>
<p>Kunden, die alles aus einer Hand und ohne zusätzliche Kosten erhalten möchten. Diese Gruppe macht fast ein Viertel (23 %) der Befragten weltweit aus und besteht überwiegend aus Personen mittleren oder höheren Alters &#8211; mehr als die Hälfte (55 %) sind über 35 Jahre alt. Diese Gruppe sieht es am wenigsten ein für zeitsparende oder flexible Dienstleistungen einen Aufpreis zu zahlen, da sie ein erstklassiges Kundenerlebnis als Standarddienstleistung erwartet.</p>
<h2>Covidpreneure</h2>
<p>Unternehmer, die während der Pandemie ihr eigenes Unternehmen gegründet haben und einfach zu bedienende und zuverlässige Bankdienstleistungen für Unternehmen benötigen. Covidpreneure sind weltweit die jüngste Gruppe: fast zwei Drittel (64 %) sind unter 35 Jahre alt und ein Viertel (25 %) unter 25. Diese Gruppe ist am ehesten der Meinung, dass günstige Dienstleistungen für Unternehmen bei einer Bank wichtig sind, und investiert vorrangig in traditionelle Anlagen.</p>
<h2>Neo-Anleger</h2>
<p>Neue Vermögensbesitzer, die Finanzdienstleistungen nutzen wollen, um Anlagen zu kaufen, zu handeln und zu halten. Diese Gruppe ist am kleinsten, aber wächst weltweit am schnellsten. Zwei Drittel (66 %) sind männlich und über die Hälfte ist unter 35 Jahre alt. Diese Gruppe besitzt am ehesten Anlagen wie Kryptowährungen (75 %) und NFTs (26 %). Sie sind vermehrt der Meinung, dass die Möglichkeit genannte Anlagen zu kaufen, zu verkaufen oder zu verwalten, für eine Bank wichtig ist.</p>
<p>„Jede Gruppe sagt uns etwas Wichtiges über die Art und Weise, wie sich das Verbraucherverhalten ändert, und darüber, was Banken tun müssen, um der Entwicklung voraus zu sein. Die traditionelle Zielgruppensegmentierung bei Finanzdienstleistungen ist nicht mehr zeitgemäß. Das Einheitsmodell, bei dem die Kunden auf der Grundlage ihres Einkommens oder einfacher demografischer Daten eingeteilt werden, ist in einer Welt der offenen Finanzen überflüssig“, erläutert Eugene Danilkis, CEO von Mambu und ergänzt: „Wenn Banken überleben wollen, müssen sie darüber nachdenken, wie sie diese neuen Kundengruppen erreichen und mit Produkten und Erlebnissen ansprechen, die ihren gemeinsamen Werten und Bedürfnissen entsprechen. Weltweit haben wir über 50 Millionen Endnutzer auf unserer Mambu-Plattform, was die wachsende Nachfrage nach neuen und digitalen Finanzprodukten zeigt.&#8220;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.statisto.de/webstatistiken/piwik.php?idsite=16&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Fmambu-studie-aufgrund-der-folgen-der-pandemie-erwaegen-75-der-verbraucher-digitale-bankdienstleistungen-zu-nutzen%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dmambu-studie-aufgrund-der-folgen-der-pandemie-erwaegen-75-der-verbraucher-digitale-bankdienstleistungen-zu-nutzen&amp;action_name=Mambu-Studie%3A+Aufgrund+der+Folgen+der+Pandemie+erw%C3%A4gen+75+%25+der+Verbraucher+digitale+Bankdienstleistungen+zu+nutzen&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftstelegraph.de/mambu-studie-aufgrund-der-folgen-der-pandemie-erwaegen-75-der-verbraucher-digitale-bankdienstleistungen-zu-nutzen/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=mambu-studie-aufgrund-der-folgen-der-pandemie-erwaegen-75-der-verbraucher-digitale-bankdienstleistungen-zu-nutzen">Mambu-Studie: Aufgrund der Folgen der Pandemie erwägen 75 % der Verbraucher digitale Bankdienstleistungen zu nutzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftstelegraph.de">WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Geschäftsführer: Eigene D&#038;O-Versicherung – ja oder nein?</title>
		<link>https://wirtschaftstelegraph.de/geschaeftsfuehrer-eigene-do-versicherung-ja-oder-nein/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=geschaeftsfuehrer-eigene-do-versicherung-ja-oder-nein</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Oct 2021 09:26:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bundesgerichtshof (BGH) hat zu Jahresbeginn ein wegweisendes Urteil gefällt: Danach schützt die Managerhaftpflichtversicherung auch, wenn Geschäftsführer für Zahlungen in Anspruch genommen werden, die sie nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftstelegraph.de/geschaeftsfuehrer-eigene-do-versicherung-ja-oder-nein/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=geschaeftsfuehrer-eigene-do-versicherung-ja-oder-nein">Geschäftsführer: Eigene D&#038;O-Versicherung – ja oder nein?</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftstelegraph.de">WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesgerichtshof (BGH) hat zu Jahresbeginn ein wegweisendes Urteil gefällt: Danach schützt die Managerhaftpflichtversicherung auch, wenn Geschäftsführer für Zahlungen in Anspruch genommen werden, die sie nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder nach Feststellung einer Überschuldung geleistet haben. Doch nicht immer wird diese sogenannte D&amp;O-Versicherung (Directors-and-Officers-Versicherung) den Interessen des Geschäftsführers zum Schutz seines Privatvermögens vollständig gerecht, warnt die Saarbrücker Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft HLB Förderer, Keil und Partner. Hier müsse genau hinterfragt werden, welche Haftungsfälle die D&amp;O-Versicherung des Unternehmens abdeckt und vor allem, inwieweit das Privatvermögen des Geschäftsführers geschützt bleibt, erklärt Heinz-Joachim Maier, Fachanwalt für Steuerrecht. In manchen Fällen sei eine eigene Managerhaftpflichtversicherung für den Unternehmer ratsam, in der nicht das Unternehmen, sondern er selbst der Versicherungsnehmer ist.</p>
<p>Der Hintergrund – und damit die Notwendigkeit einer solchen Versicherung – ist folgender: Im Nachgang einer Unternehmensinsolvenz werden Geschäftsführer regelmäßig von Insolvenzverwaltern zur Erstattung von Zahlungen in Anspruch genommen, die nach Insolvenzreife veranlasst wurden. Grundlage dafür ist § 15b InsO (bis 31.12.2020: § 64 GmbHG), der Auszahlungen nach Eintritt der Insolvenzreife verbietet und bei Zuwiderhandlung eine Ersatzpflicht des verantwortlichen Geschäftsführers vorsieht. Zu solchen Auszahlungen kann es schnell kommen – vor allem in Krisensituationen. „Auch bei mittelständischen Unternehmen kommen so schnell Millionenbeträge zusammen, was für die betroffenen Geschäftsführer existenzbedrohend sein kann“, warnt Maier. In besonderem Maße galt dies, nachdem sich in der Rechtsprechung (zur alten Vorschrift) die Auffassung durchgesetzt hatte, dass solche Ansprüche des Insolvenzverwalters nicht von der Managerhaftpflichtversicherung, der sogenannten D&amp;O-Versicherung, gedeckt seien.</p>
<p>Dieser zu Recht als „spitzfindig“ kritisierten Rechtsprechung hatte der BGH im Januar eine deutliche Absage erteilt, denn „die Reichweite des Versicherungsschutzes sei aus Sicht einer durchschnittlich verständigen Person zu beurteilen“, wie Maier erklärt.  „Auch einem kaufmännisch erfahrenen Geschäftsführer sei der Unterschied zwischen einem Schadensersatzanspruch und einem ‚Ersatzanspruch eigener Art‘ nicht ersichtlich.“ Vielmehr wähne er sich aufgrund der D&amp;O-Versicherung in seinem Handeln gegenüber dem Unternehmen umfassend geschützt.</p>
<p>Unternehmer sollten daher zweierlei Dinge genau unter die Lupe nehmen: Zunächst sollte die bestehende Police für das Unternehmen gründlich geprüft werden. Einige D&amp;O-Versicherungen haben in ihren Policen bereits klargestellt, dass der Versicherungsschutz auch Ansprüche aus § 64 GmbHG (jetzt neu: § 15b InsO) umfasst. In vielen Policen ist dies jedoch (noch) nicht geschehen – unter Umständen sind derlei Ansprüche sogar ausdrücklich ausgeschlossen. Betroffene Geschäftsführer hätten daher im Ernstfall gegenüber der Versicherung einen schweren Stand.</p>
<p>Und zweitens sollten Unternehmer gemeinsam mit ihrem Berater erörtern, ob eine persönliche Managerhaftpflichtversicherung für den Geschäftsführer selbst sinnvoll ist. Dies ist beispielsweise immer dann der Fall, wenn die Gesellschaft selbst den Geschäftsführer als „handelndes Organ“ in Anspruch nehmen muss, beispielsweise für ein unternehmerisches Fehlverhalten. Maier nennt ein Beispiel: „Die für den Diesel-Skandal von VW auf Millionensummen verklagten Vorstände, wären mit einer eigenen D&amp;O-Versicherung besser beraten als mit der Versicherung, die VW als Unternehmen unterhält.“</p>
<p>Grundsätzlich können unternehmerische Entscheidungsträger, denen ein schuldhaftes Fehlverhalten nachzuweisen ist, sowohl vom geschädigten Unternehmen als auch von Dritten, beispielsweise von Gläubigern des Unternehmens, mit ihrem Privatvermögen in Anspruch genommen werden. Eine persönliche D&amp;O-Versicherung sollte daher von jedem Entscheidungsträger zumindest in Erwägung gezogen werden. So können auch die Versicherungsbedingungen, die Höhe der Versicherungssumme und die Ausgestaltung der Police individuell gestaltet und finanzielle Aspekte selbst kontrolliert werden.</p>
<p>Wichtig zu wissen: Bei einer D&amp;O-Versicherung kommt es nicht auf den Zeitpunkt der Pflichtverletzung an. Wird ein Manager also erst nach seinem Ausscheiden aus dem Unternehmen in Anspruch genommen, gelten die Bedingungen der Unternehmens-D&amp;O-Versicherung, die zu diesem Zeitpunkt vorliegen. Dies birgt ein entscheidendes Risiko für den ausgeschiedenen Unternehmer: Sein Nachfolger könnte ohne sein Wissen zum Beispiel die Versicherungssumme verringert haben. Oder der Versicherer könnte im Zuge einer Vertragsverlängerung den Versicherungsschutz eingeschränkt haben. Dadurch können spätere Schadenersatzansprüche vom Versicherungsschutz plötzlich ausgeschlossen sein. Mit einer persönlichen D&amp;O-Versicherung bleibt dieses Risiko kontrollierbar.</p>
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		<title>Simmons &#038; Simmons berät Pricoa Private Capital und UniCredit Bank bei 275 Millionen Senior-Debt-Finanzierung des Photovoltaik-Spezialisten Enpal</title>
		<link>https://wirtschaftstelegraph.de/simmons-simmons-beraet-pricoa-private-capital-und-unicredit-bank-bei-275-millionen-senior-debt-finanzierung-des-photovoltaik-spezialisten-enpal/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=simmons-simmons-beraet-pricoa-private-capital-und-unicredit-bank-bei-275-millionen-senior-debt-finanzierung-des-photovoltaik-spezialisten-enpal</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Sep 2021 07:07:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Simmons &#38; Simmons hat die Pricoa Private Capital, Inc. (private Kapitalgesellschaft von PGIM), UniCredit Bank AG und weitere institutionelle Anleger bei der 275 Millionen Euro Senior-Debt-Finanzierung von Enpal GmbH in&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Simmons &amp; Simmons hat die Pricoa Private Capital, Inc. (private Kapitalgesellschaft von PGIM), UniCredit Bank AG und weitere institutionelle Anleger bei der 275 Millionen Euro Senior-Debt-Finanzierung von Enpal GmbH in einer komplexen Finanzierungsstruktur, die strukturierte Anleiheemissionen mit einer KfW-Refinanzierungsfazilität kombiniert, beraten. Das Geld der Refinanzierungsrunde fließt dabei nicht in den eigenen Geschäftsbetrieb, sondern in den Erwerb von Solaranlagen, die Enpal an seine Kunden gegen eine monatliche Gebühr vermietet. Mit der Finanzspritze sollen auf diese  Weise 15.000 neue Solaranlagen und Energiespeicher gekauft werden.</p>
<p>Mit mehr als 10.000 Kunden gehört Enpal zu Deutschlands führendem Anbieter von Solaranlagen und Photovoltaik-Lösungen (PV) für Eigenheimbesitzer und Privatpersonen. Enpal bietet PV-Systeme sowie Speicherkapazitäten im Leasing-Geschäft für seine Kunden an, um teure Investitionskosten für Hausbesitzer zu vermeiden. Nach einer zwanzigjährigen Nutzungsdauer können die installierten Systeme für einen symbolischen Preis von einem Euro von den Leasing-Kunden gekauft werden. Neukunden erhalten ein umfassendes Beratungsprogramm von der Planung bis zur fertigen Installation und Inbetriebnahme der Anlage durch autorisierte Enpal-Mitarbeiter oder zertifizierte Partner-Unternehmen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.statisto.de/webstatistiken/piwik.php?idsite=16&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Fsimmons-simmons-beraet-pricoa-private-capital-und-unicredit-bank-bei-275-millionen-senior-debt-finanzierung-des-photovoltaik-spezialisten-enpal%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dsimmons-simmons-beraet-pricoa-private-capital-und-unicredit-bank-bei-275-millionen-senior-debt-finanzierung-des-photovoltaik-spezialisten-enpal&amp;action_name=Simmons+%26%23038%3B+Simmons+ber%C3%A4t+Pricoa+Private+Capital+und+UniCredit+Bank+bei+275+Millionen+Senior-Debt-Finanzierung+des+Photovoltaik-Spezialisten+Enpal&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftstelegraph.de/simmons-simmons-beraet-pricoa-private-capital-und-unicredit-bank-bei-275-millionen-senior-debt-finanzierung-des-photovoltaik-spezialisten-enpal/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=simmons-simmons-beraet-pricoa-private-capital-und-unicredit-bank-bei-275-millionen-senior-debt-finanzierung-des-photovoltaik-spezialisten-enpal">Simmons &#038; Simmons berät Pricoa Private Capital und UniCredit Bank bei 275 Millionen Senior-Debt-Finanzierung des Photovoltaik-Spezialisten Enpal</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftstelegraph.de">WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</a>.</p>
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		<title>Cannovum AG startet mit Direct Listing an der Börse Düsseldorf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2021 12:08:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erstes deutsches Medizinalcannabis-Unternehmen mit Direct Listing an der Börse Düsseldorf: Die Aktien der Cannovum AG werden ab sofort im allgemeinen Freiverkehr der Börse Düsseldorf unter der WKN A2LQU2 (ISIN DE000A2LQU21)&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftstelegraph.de/cannovum-ag-startet-mit-direct-listing-an-der-boerse-duesseldorf/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=cannovum-ag-startet-mit-direct-listing-an-der-boerse-duesseldorf">Cannovum AG startet mit Direct Listing an der Börse Düsseldorf</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftstelegraph.de">WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</a>.</p>
<img src="https://www.statisto.de/webstatistiken/piwik.php?idsite=16&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Fcannovum-ag-startet-mit-direct-listing-an-der-boerse-duesseldorf%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dcannovum-ag-startet-mit-direct-listing-an-der-boerse-duesseldorf&amp;action_name=Cannovum+AG+startet+mit+Direct+Listing+an+der+B%C3%B6rse+D%C3%BCsseldorf&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erstes deutsches Medizinalcannabis-Unternehmen mit Direct Listing an der Börse Düsseldorf: Die Aktien der Cannovum AG werden ab sofort im allgemeinen Freiverkehr der Börse Düsseldorf unter der WKN A2LQU2 (ISIN DE000A2LQU21) gehandelt. Insgesamt 2.316.200 Stückaktien hat CEO Pia Marten listen lassen. Erster Kurs zum Handelsstart war 5,00 Euro pro Aktie.</p>
<p>Cannovum wurde 2019 von CEO Pia Marten (30) und Co-Founder Marius Koose (37) gegründet. Der volllizenzierte pharmazeutische Großhändler, Importeur und Hersteller von Medizinalcannabis produziert und vertreibt den seit 2017 als verschreibungs­pflichtiges Arzneimittel in Deutschland zugelassenen Wirkstoff an Apotheken in Deutschland. Schon bald folgt eine Eigenmarke mit nachhaltig produziertem Cannabis.</p>
<h2>Medizinalcannabis: Deutschland gilt als größter Wachstumsmarkt</h2>
<p>Mit dem Listing an der Börse will Marten beginnen, eine Kapitalmarkthistorie zu schaffen und das noch junge Unternehmen schon heute für das zukünftige Wachstum aufstellen: „Medizinalcannabis wird als pharmakologischer Wirkstoff immer besser erforscht und entsprechend häufiger verschrieben. Aus meiner Sicht ist es einer der interessantesten und wachstumsstärksten Märkte überhaupt.“ Die Zahlen stützen Martens Einschätzung: Weltweit gilt Medizinalcannabis als vielversprechender Wirkstoff mit starkem Wachstumspotenzial. Nach Schätzungen des Europäischen Cannabis Reports lag der europäische Markt im Jahr 2020 bei einem Umsatz von rund 230,7 Millionen Euro. Bis 2025 könnte der Wert auf über 3,2 Milliarden Euro ansteigen, wobei Deutschland als größter Wachstumsmarkt gilt.</p>
<h2>Pia Marten: Jüngste Vorständin eines börsengelisteten Unternehmens</h2>
<p>Deutscher Vorreiter ist Cannovum nicht nur mit dem Direct Listing an der Börse. Mit 30 Jahren ist Pia Marten auch die jüngste Vorständin in diesem Segment. Die gebürtige Kölnerin wusste schon früh, dass sie ihre eigene Firma gründen will, der Kontakt zum Thema Cannabis kam über ihr Studium in den Niederlanden. Mitgründer Koose bringt seine Erfahrung aus der Pharmabranche in das Unternehmen ein. Er war zuvor 13 Jahre in verschiedenen Rollen beim Pharmakonzern Bayer tätig.</p>
<h2>Cannovum: Nachhaltig angebaute Eigenmarke in Vorbereitung</h2>
<p>Als erster Hersteller wird Cannovum eine nachhaltig produzierte Medizinalcannabis-Eigenmarke auf den deutschen Markt bringen. Das Unternehmen hat dafür europäische Partner verpflichtet, die sonnengereifte Pflanzen ohne Pestizide anbauen. Strenge Regularien und klimatische Bedingungen sorgen dafür, dass im deutschen Anbau viel künstliches Licht eingesetzt werden muss, was zu einem hohen Energieverbrauch führt. Marten: „Der enorme Energieverbrauch ist nicht nachhaltig und auch nicht notwendig.“ Dazu kommt, dass die gesamtdeutsche Produktion auch in Zukunft den Bedarf am Markt nicht decken wird. Ihre Lizenz zur Herstellung und Verarbeitung pharmazeutischer Produkte erlaubt Cannovum Cannabis zu importieren und in Deutschland weiterzuverarbeiten, um so mit ihrer Eigenmarke ein verlässlicher Lieferant für Apotheken zu sein. Marten: „Jeder Patient verdient die beste Therapie. Dazu brauchen sie exzellente und verlässlich lieferbare Produkte. Das ist unsere Mission bei Cannovum.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.statisto.de/webstatistiken/piwik.php?idsite=16&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Fcannovum-ag-startet-mit-direct-listing-an-der-boerse-duesseldorf%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dcannovum-ag-startet-mit-direct-listing-an-der-boerse-duesseldorf&amp;action_name=Cannovum+AG+startet+mit+Direct+Listing+an+der+B%C3%B6rse+D%C3%BCsseldorf&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftstelegraph.de/cannovum-ag-startet-mit-direct-listing-an-der-boerse-duesseldorf/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=cannovum-ag-startet-mit-direct-listing-an-der-boerse-duesseldorf">Cannovum AG startet mit Direct Listing an der Börse Düsseldorf</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftstelegraph.de">WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</a>.</p>
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		<title>Polestar erhält 550 Millionen US-Dollar von neuen Investoren und erwägt weitere Kapitalerhöhung</title>
		<link>https://wirtschaftstelegraph.de/polestar-erhaelt-550-millionen-us-dollar-von-neuen-investoren-und-erwaegt-weitere-kapitalerhoehung/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=polestar-erhaelt-550-millionen-us-dollar-von-neuen-investoren-und-erwaegt-weitere-kapitalerhoehung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2021 11:17:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Polestar, die schwedische Elektro Performance Marke, hat von einer Gruppe langfristiger Finanzinvestoren 550 Millionen US-Dollar erhalten. Mit dieser Privatplatzierung von neu ausgegebenen Aktien demonstrierten zum ersten Mal externe Geldgeber ihr&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftstelegraph.de/polestar-erhaelt-550-millionen-us-dollar-von-neuen-investoren-und-erwaegt-weitere-kapitalerhoehung/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=polestar-erhaelt-550-millionen-us-dollar-von-neuen-investoren-und-erwaegt-weitere-kapitalerhoehung">Polestar erhält 550 Millionen US-Dollar von neuen Investoren und erwägt weitere Kapitalerhöhung</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftstelegraph.de">WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</a>.</p>
<img src="https://www.statisto.de/webstatistiken/piwik.php?idsite=16&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Fpolestar-erhaelt-550-millionen-us-dollar-von-neuen-investoren-und-erwaegt-weitere-kapitalerhoehung%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dpolestar-erhaelt-550-millionen-us-dollar-von-neuen-investoren-und-erwaegt-weitere-kapitalerhoehung&amp;action_name=Polestar+erh%C3%A4lt+550+Millionen+US-Dollar+von+neuen+Investoren+und+erw%C3%A4gt+weitere+Kapitalerh%C3%B6hung&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Polestar, die schwedische Elektro Performance Marke, hat von einer Gruppe langfristiger Finanzinvestoren 550 Millionen US-Dollar erhalten.</p>
<p>Mit dieser Privatplatzierung von neu ausgegebenen Aktien demonstrierten zum ersten Mal externe Geldgeber ihr Vertrauen in Polestar. Die Geldgeber erkennen die Produkte, die Marke, die industrielle Leistungsfähigkeit, die finanziellen Ambitionen und das große Wachstumspotenzial angesichts der Abkehr der Verbraucher von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor hin zur Elektromobilität an.</p>
<p>Die neue Investition erfolgt vor dem Hintergrund, dass der globale Markt für Elektroautos rasant wächst und die Verbraucher zunehmend gewillt sind, Elektromobilität mit ihren Umweltansprüchen zu verbinden. Gleichzeitig entwickeln sich die Technologien für Elektroautos stetig weiter und werden immer wirtschaftlicher.</p>
<p>Diese Faktoren haben dazu geführt, dass die Marke Polestar erhebliches Interesse bei einer Reihe von externen Investoren geweckt hat. Das Unternehmen bestätigt heute, dass derzeit fortlaufend Gespräche mit globalen Investoren über eine mögliche zusätzliche Kapitalerhöhung geführt werden.</p>
<p>Die vollständigen finanziellen Details der Transaktion werden zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt gegeben.</p>
<p>Die Gruppe der Investoren wird angeführt von Chongqing Chengxing Equity Investment Fund Partnership, Zibo Financial Holding und Zibo Hightech Industrial Investment. Hinzu kommen I Cube Capital, ein Zweig des südkoreanischen Mischkonzerns SK, und eine Reihe weiterer Investoren.</p>
<p>Die neuen Investitionen schaffen die Voraussetzungen für das zukünftige Wachstum von Polestar durch Diversifizierung der Finanzierungsstruktur. Diese sichert die Erweiterung der verfügbaren Ressourcen für die Produktentwicklung und die damit einhergehende Beschleunigung technologischer Innovationen im Hinblick auf die Markteinführung mehrerer bahnbrechender Fahrzeuge in den kommenden Jahren ab.</p>
<p>Seit der Gründung vor dreieinhalb Jahren hat Polestar eine eigene hochwertige Fertigung in China entwickelt, einen globalen Vertrieb aufgebaut und mit Polestar 1 und Polestar 2 zwei Fahrzeuge erfolgreich auf den Markt gebracht, die beide von den Kunden und den Medien überaus positiv aufgenommen wurden.</p>
<p>„Unsere neuen Investoren haben erkannt, dass Polestar eine überzeugende Kombination aus bewährter industrieller und technologischer Kompetenz und hervorragendem Wachstumspotenzial bietet, während sich die globale Autoindustrie auf Elektromobilität umstellt“, so Thomas Ingenlath, CEO von Polestar.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.statisto.de/webstatistiken/piwik.php?idsite=16&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Fpolestar-erhaelt-550-millionen-us-dollar-von-neuen-investoren-und-erwaegt-weitere-kapitalerhoehung%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dpolestar-erhaelt-550-millionen-us-dollar-von-neuen-investoren-und-erwaegt-weitere-kapitalerhoehung&amp;action_name=Polestar+erh%C3%A4lt+550+Millionen+US-Dollar+von+neuen+Investoren+und+erw%C3%A4gt+weitere+Kapitalerh%C3%B6hung&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /><p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftstelegraph.de/polestar-erhaelt-550-millionen-us-dollar-von-neuen-investoren-und-erwaegt-weitere-kapitalerhoehung/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=polestar-erhaelt-550-millionen-us-dollar-von-neuen-investoren-und-erwaegt-weitere-kapitalerhoehung">Polestar erhält 550 Millionen US-Dollar von neuen Investoren und erwägt weitere Kapitalerhöhung</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftstelegraph.de">WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</a>.</p>
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		<title>Umfrage: Zukunft der Finanzbranche</title>
		<link>https://wirtschaftstelegraph.de/umfrage-zukunft-der-finanzbranche/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=umfrage-zukunft-der-finanzbranche</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[ARKM Zentralredaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2021 08:03:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Themen über die Auswirkungen der Pandemie hinaus sind für die Finanzbranche künftig am wichtigsten? Diese Frage stellte die unabhängige Finanzberatungsgesellschaft Plansecur ihren rund 100 Beratern. Das Ergebnis lässt an&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftstelegraph.de/umfrage-zukunft-der-finanzbranche/?pk_campaign=feed&#038;pk_kwd=umfrage-zukunft-der-finanzbranche">Umfrage: Zukunft der Finanzbranche</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftstelegraph.de">WIRTSCHAFTSTELEGRAPH</a>.</p>
<img src="https://www.statisto.de/webstatistiken/piwik.php?idsite=16&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Fumfrage-zukunft-der-finanzbranche%2F%3Fpk_campaign%3Dfeed%26pk_kwd%3Dumfrage-zukunft-der-finanzbranche&amp;action_name=Umfrage%3A+Zukunft+der+Finanzbranche&amp;urlref=https%3A%2F%2Fwirtschaftstelegraph.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Themen über die Auswirkungen der Pandemie hinaus sind für die Finanzbranche künftig am wichtigsten? Diese Frage stellte die unabhängige Finanzberatungsgesellschaft Plansecur ihren rund 100 Beratern. Das Ergebnis lässt an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig: Zwei Drittel der Experten stufen die anhaltende Niedrigzinspolitik und ihre Folgen als größte Herausforderung für die nächsten Jahre ein. Weitere Erkenntnisse der Umfrage sind im „Plansecur-Report: Finanzbranche 2021“ zusammengefasst.</p>
<p>Umwelt- und Klimaschutz halten 46 Prozent der Finanzprofis für das herausragende Thema der Finanzbranche in naher Zukunft. Weitere 45 Prozent räumen der Neo-Ökologie immerhin einen gewissen Stellenwert ein. „Immer mehr Anlegern ist es wichtig, dass ihre Investitionen nicht nur ökonomisch, sondern eben auch ökologisch durchdacht sind“, erklärt Plansecur-Geschäftsführer Johannes Sczepan.</p>
<p>Weiteres laut Umfrage großes Thema ist die Digitalisierung in ihren unterschiedlichen Ausprägungen. So halten drei Viertel der Finanzfachleute sogenannte „Silver Surfer“, also gegenüber der Digitalisierung aufgeschlossene Senioren, für eine zusehends wichtigere Zielgruppe in der Beratung. Die Hälfte der Finanzprofis ist überzeugt, dass künftig der Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Verbesserung der Beratungsqualität beitragen kann. 54 Prozent vertreten die Auffassung, dass neue Finanztechnologie-Firmen – FinTechs – in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden gegenüber dem klassischen Bankwesen. Bei den Vertriebswegen für Finanzprodukte wird die Digitalisierung ebenfalls eine stärkere Rolle spielen, sind 38 Prozent fest überzeugt. Über 80 Prozent der Befragten begrüßen, dass die Einstiegshürde für Verbraucher in ein Beratungsgespräch durch die Digitalisierung niedriger wird.</p>
<p>„Die Digitalisierung bietet für Finanzberater enorme Chancen“, ist Johannes Sczepan überzeugt. Der Plansecur-Chef begründet: „Über Apps und Videochats können Interessenten viel leichter einen Berater finden und Kontakt aufnehmen.“ Eine Ablösung der Finanzprofis durch Roboterberatung befürchtet der Plansecur-Geschäftsführer nicht. „Im Gegenteil sind Menschen aus Fleisch und Blut als Ansprechpartner im Dschungel der digitalen Informationsüberflutung gefragter als je zuvor“, weist Johannes Sczepan auf Erfahrungen in der Corona-Krise hin, und fragt: „Finanz- und Lebensplanung hängen oft eng zusammen. Und wer will schon sein Leben auf Algorithmen aufbauen?“</p>
<p>Über 90 Prozent der Berater werden eigenen Angaben zufolge von ihren Kunden zumindest teilweise als eine Art „Lebenslotse“ verstanden. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) führen laut Umfrage sehr persönliche Kundengespräche weit über bloße Finanztransaktionen hinaus. Daher wird ein enges Vertrauensverhältnis zwischen Finanzberater und Kunde in Zukunft noch wichtiger sein als heute schon, sind sich 94 Prozent der Befragten sicher.</p>
<p>Plansecur hat im Rahmen der Umfrage auch das Thema Provisions- versus Honorarberatung hinterfragt. Im ersten Fall ist die Beratung für den Kunden kostenfrei; sofern er ein Finanzprodukt erwirbt, fließt dafür aus dem Kaufpreis eine Provision an den Berater. Im zweiten Fall hingegen muss der Kunde vorab für die Beratung bezahlen, unabhängig davon, ob diese zu einem Resultat führt oder nicht. 62 Prozent der Plansecur-Berater plädieren „unbedingt“ für das Provisionsmodell, weitere 26 Prozent halten es für besser als den Honoraransatz. Das Argument: Leidtragende einer Abschaffung der Provisionsberatung wären in erster Linie Verbraucher mit einem geringen oder mittleren Einkommen, die sich selbst ein Honorar von wenigen Hundert Euro für eine Beratung nicht leisten können. „Das würde gerade diejenigen Menschen, die Hilfe etwa bei ihrer Altersversorgung besonders dringend benötigen, praktisch von der Finanzberatung abschneiden. Das wäre mit der allseits erhobenen politischen Forderung, die Menschen sollten sich selbst über die staatliche Rente hinaus auch privat um ihre Altersversorgung kümmern, unvereinbar“, fasst Plansecur-Chef Johannes Sczepan zusammen.</p>
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